Kurz zusammengefasst:
  • 16 Prozent Tagesverlust nach schwachen Quartalszahlen
  • Globale Märkte belasten Geschäftsentwicklung
  • Operativer Gewinn trotz Abschwung gestiegen
  • Umstrukturierung mit kurzfristigen Nachteilen

Der Werbekonzern WPP verzeichnete einen erheblichen Kurseinbruch an der Londoner Börse, nachdem die Jahresergebnisse für 2024 die Markterwartungen verfehlten. Die Aktie des britischen Unternehmens sackte auf ein Vier-Jahres-Tief ab, wobei ein Tagesverlust von rund 16 Prozent zu Buche stand. Besonders enttäuschend fiel das vierte Quartal aus, in dem die erhoffte Verbesserung des Kundenvertrauens ausblieb. Statt des angestrebten stabilen Jahresumsatzes musste der Konzern letztlich einen organischen Umsatzrückgang von einem Prozent hinnehmen, was unter der von Analysten prognostizierten Abnahme von 0,4 Prozent lag.

Vorsichtige Prognose für das laufende Jahr

Für das Geschäftsjahr 2025 bleibt WPP zurückhaltend und rechnet mit einer Umsatzentwicklung zwischen Stagnation und einem Rückgang von bis zu zwei Prozent. Konzernchef Mark Read beschrieb die Marktbedingungen als „äußerst herausfordernd“, mit besonderen Schwierigkeiten in den wichtigen Märkten Großbritannien, USA und China. Vor allem der chinesische Markt, wo WPP stark im Luxus- und Automobilsektor positioniert ist, bietet wenig Aussicht auf Erholung. Auch der US-amerikanische Markt wird als „unbeständig“ eingeschätzt, wobei wirtschaftspolitische Unsicherheiten hinsichtlich möglicher Zölle und daraus resultierender Inflation für Nervosität sorgen. Trotz der Umsatzprobleme konnte WPP beim operativen Gewinn überzeugen, der auf vergleichbarer Basis um 2 Prozent auf 1,71 Milliarden Pfund anstieg. Die umfassende Umstrukturierung des Unternehmens im vergangenen Jahr, die zur Schaffung der Agenturen VML und Burson sowie zur Vereinfachung der Mediaagentur GroupM führte, wird langfristig als notwendiger Schritt zur Vorbereitung auf KI-Technologien betrachtet, beeinträchtigte jedoch kurzfristig den Geschäftsfokus durch interne Ablenkungen.

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