Die Wacker Neuson SE navigiert nach einem schwierigen Geschäftsjahr 2024 auf Erholungskurs. Mit einem aktuellen Kurs von 21,00 Euro und einem bemerkenswerten Jahresplus von 42,47% zeigt der Baumaschinenhersteller deutliche Anzeichen einer Trendwende. Besonders positiv entwickelte sich die Aktie im vergangenen Monat mit einem Zuwachs von 13,15%, was auf wachsendes Vertrauen der Anleger in die Zukunftsperspektiven des Unternehmens hindeutet.
Im Geschäftsjahr 2024 verzeichnete Wacker Neuson einen Umsatzrückgang von 15,8% auf 2.234,9 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank um 55,2% auf 122,5 Millionen Euro, was einer EBIT-Marge von 5,5% entspricht. Diese rückläufige Entwicklung führte zu einem um 62% reduzierten Periodenergebnis von 70,2 Millionen Euro. Angesichts dieser Zahlen hat der Vorstand eine Dividende von 0,60 Euro je Aktie vorgeschlagen, was einer Dividendenrendite von 4,1% basierend auf dem Aktienkurs zum Jahresende 2024 entspricht.
Strategische Neuausrichtung mit „Fit for 2025“
Um die Profitabilität nachhaltig zu steigern und die operative Effizienz zu verbessern, hat Wacker Neuson frühzeitig das Programm „Fit for 2025“ implementiert. Die Initiative umfasst mehrere Kernaspekte, darunter die Stärkung des Vertriebs und nachhaltige Kostensenkungen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Reduzierung des Personalbestands sowie der Optimierung der Produktionskapazitäten. Der gezielte Abbau von Lagerbeständen soll zudem die Kapitalbindung verringern und die Liquidität verbessern.
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Diese umfassenden Maßnahmen zielen darauf ab, die Marktposition zu festigen und die finanzielle Performance im laufenden Jahr spürbar zu verbessern. Die Aktie notiert derzeit 36,38% über ihrem 200-Tage-Durchschnitt, was die positive Marktreaktion auf den eingeschlagenen Konsolidierungskurs unterstreicht. Vom 52-Wochen-Tief bei 12,58 Euro hat sich das Papier inzwischen um beachtliche 66,93% erholt.
Vorsichtig optimistischer Ausblick für 2025
Für das laufende Geschäftsjahr 2025 prognostiziert Wacker Neuson eine Umsatzentwicklung zwischen 2,1 und 2,3 Milliarden Euro sowie eine EBIT-Marge von 6,5 bis 7,5%. Der Auftragseingang zeigt seit Jahresbeginn positive Tendenzen, was diese Prognose unterstützt. Allerdings könnten die Auswirkungen des herausfordernden Marktes aus dem Vorjahr auch im ersten Quartal 2025 noch spürbar sein und die kurzfristige Entwicklung beeinträchtigen.
Die technischen Indikatoren spiegeln diese vorsichtige Zuversicht wider: Mit einem RSI-Wert von 53,4 ist die Aktie weder überkauft noch überverkauft, während die erhöhte Volatilität von 62,36% auf ein weiterhin dynamisches Marktumfeld hindeutet. Die schrittweise Umsetzung der strategischen Maßnahmen und die stabilere Auftragslage bieten jedoch zunehmend Potenzial für eine nachhaltige Erholung im Jahresverlauf 2025.
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