Kurz zusammengefasst:
  • Gewinnrückgang auf 22,02 Euro pro Aktie erwartet
  • China-Absatz um 8,3 Prozent eingebrochen
  • Produktionsverlagerung von Mexiko in die USA
  • KI soll Modellzyklen beschleunigen

Den 11. März sollten sich alle VW-Aktionäre vormerken. An diesem Tag wird Volkswagen die Zahlen für das 4. Quartal 2024 und das gesamte Geschäftsjahr 2024 veröffentlichen.

Die Herausforderungen bleiben enorm

Volkswagen hat gleich an mehreren geschäftlichen Fronten zu kämpfen. Das eingebrochene Geschäft in China ist ein massives Problem. 2024 wurden dort nur 2,2 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein sattes Minus von 8,3%. Dann drohen die USA mit Zöllen auf Autoimporte. Volkswagen wird hier wohl Gegenreaktion Teile der Produktion in die USA auslagern. Die Produktion in Mexiko wird dann wohl entsprechend herunter gefahren. Das Lohnniveau in den USA ist aber höher als in Mexiko, was entsprechend die Gewinnmarge für den Konzern verringern wird. Kosten sind generell ein großes Thema bei Volkswagen. Nicht umsonst sollen bis zu 30.000 Stellen in Deutschland in den kommenden Jahren abgebaut werden.

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Damit rechnen die Analysten

Für das gesamte Geschäftsjahr 2024 erwarten die Analysten einen Gewinn pro Aktie von 22,02 Euro erwartet. Das ist deutlich weniger als 2023 erzielt wurde. Hier waren es 31,94 Euro. Sollte Volkswagen diese Erwartung erfüllen oder sogar übertreffen, dürfte die Aktie weiter aufwärts tendieren. Immerhin konnte sie seit Jahresbeginn bereits um +16,67% zulegen.

Der Ausblick ist entscheidend

Fast noch wichtiger als die Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr ist der Ausblick auf die kommenden Jahre. Hier sollte Volkswagen klar machen, dass man die Herausforderungen weiter konsequent angeht und auch überwinden kann. Volkswagen arbeitet bereits daran, durch KI die Modellzyklen zu verkürzen, um schneller auf technologische Neuerungen und sich ändernde Kundenbedürfnisse eingehen zu können. Die Notierungen werden sich dem aller Erfahrung nach dann auch anpassen.

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