Volkswagen-Aktie: Der Trump-Hammer!

Während neue US-Zölle die Automobilbranche erschüttern, zeigt die VW-Aktie überraschende Widerstandsfähigkeit trotz drohender Marktanteilsverluste durch Ford-Preisoffensive.

Kurz zusammengefasst:
  • US-Zollbelastungen beeinflussen Automärkte weltweit
  • VW erhöht Gebühren für Importfahrzeuge
  • Lokale Produktion als mögliche Gegenstrategie
  • Preiskampf mit amerikanischen Herstellern erwartet

Trump hat einmal wieder die Börsen „voll im Griff“. Der gestrige „Zollrundumschlag“ belastet die Börsen weltweit. Die Aktie von Volkswagen reagiert für viele Investoren überraschend und verblüfft durch grüne Vorzeichen.

Volkswagen ist schon „durch“

Dieses scheinbar paradoxe Verhalten der Aktie ist wie alles an der Börse mit reiner Psychologie zu erklären. Denn durch die neuen Zölle ist Volkswagen nicht direkt betroffen. Das ändert aber leider nichts an der Tatsache, dass Auto-Exporte in die USA bereits mit 25% Zoll belastet sind.

Das wird nicht einfach

Zwar produziert VW auch in den USA direkt. Allerdings stellt das Werk in Chattanooga das E-Auto ID her. Ein Ausbau und die Produktionsaufnahme anderer Modelle wird zumindest teuer. Auf der anderen Seite wäre das eine Möglichkeit, zumindest zum Teil den US-Zöllen zu entgehen.

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Erste Maßnahme: Gebühren

Volkswagen will als Reaktion auf die US-Zölle nun eine Gebühr für Import-Fahrzeuge einführen. Das wird die Fahrzeuge natürlich entsprechend verteuern. Und das wird Marktanteile kosten, denn die US-Konkurrenz schläft nicht.

Ford will Preise senken

Der US-Autobauer Ford hat angekündigt, die Verkaufspreise in den USA zu senken. Das ist ein überraschender Schritt. Denn auch Ford leidet unter den Zöllen auf Autos und Autoteile. Denn die letzteren importiert auch Ford massiv. Die angekündigte Preissenkung wird also den Gewinn des US-Autobauers massiv schmälern. Aber hier geht es in erster Linie um Marktanteile, die man den europäischen Mitbewerbern „abjagen“ will.

Volkswagen wird von den Zöllen deutlich geschädigt werden. Denn der Marktanteil in den USA wird sinken. Die Preissenkungen durch Ford werden auch GM motivieren, hier nachzuziehen.

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