Volkswagen hat sich in der Vergangenheit schwer mit den Herausforderungen bei E-Autos getan. Natürlich streitet niemand ab, dass auch Volkswagen in der Vergangenheit immer wieder mit technischen Innovationen und herausragender Qualität der Fahrzeuge seine Kunden gewinnen konnte. Das Problem bei der E-Mobilität ist aber vor allem die chinesische Konkurrenz. Deren Modelle werden deutlich schneller an den Zeitgeist angepasst und die Preise sind viel niedriger als die der deutschen Konkurrenz.

China spielt mit gezinkten Karten

Fairerweise darf nicht unerwähnt bleiben, dass China seine E-Auto-Bauer massiv subventioniert. Das beginnt bei Umweltauflagen, die bisweilen nicht ganz so ernst genommen werden, geht über direkte Subventionen und endet noch nicht bei schnellen Genehmigungen für weitere Produktionsstätten. So viel Rückhalt von staatlicher Seite hat Volkswagen bei weitem nicht.

Probleme werden angegangen

Volkswagen geht seine Probleme aber massiv an. Konstenreduktion ist das Thema der Stunde. Das geschieht durch massiven Abbau von Arbeitsplätzen. Hier war Volkswagen doch recht „überbesetzt“. Aber das Einsparen von Kosten beschränkt sich nicht nur darauf. Die Fertigung der E-Autos muss dringend günstiger werden. Das will man auch durch Kooperationen erreichen.

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Zusammenarbeit mit dem größten Akku-Hersteller der Welt

Contemporary Amperex Technology Co. Limited (CATL) ist der größte chinesische Hersteller von Lithium-Ionen-Akkumulatoren und der weltgrößte Hersteller von Batterien für Elektroautos. Volkswagen ist mit dem Konzern eine Kooperation eingegangen. Diese soll nicht nur die Entwicklung und Produktion von Akkus vorantreiben, sondern auch Themen wie Recycling, Batteriewechselsysteme und die Transparenz der Rohstoff-Lieferketten umfassen.

Ein guter Schritt

Volkswagen braucht mehr Know-How bei den Akkumulatoren für die E-Autos. Auch wenn wir sicherlich hervorragende Ingenieure im deutschen Automobilbau haben, der Rückstand im Bereich Batterietechnik ist leider aktuell nicht zu leugnen. Hier gibt es auch ein wenig Ironie zu erkennen. In der Vergangenheit profitierten die Chinesen vom Wissenstransfer aus Europa. Nun ist die Flussrichtung umgekehrt.

Es ist eine gute Nachricht, dass Volkswagen durch diese Kooperation stärker im Bereich der Batterietechnik wird. Denn die Akkumulatoren sind nun einmal der wichtigste Bestandteil eines E-Autos.

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