Die Voestalpine AG verzeichnet trotz aktueller Herausforderungen im Marktumfeld eine beachtliche Kursentwicklung. Mit einem aktuellen Kurs von 24,52 Euro liegt die Aktie seit Jahresbeginn 34,80 Prozent im Plus und konnte im letzten Monat um fast 16 Prozent zulegen. Diese positive Tendenz steht im Kontrast zu den jüngsten Geschäftszahlen des österreichischen Stahl- und Technologiekonzerns.
Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2024/25 musste Voestalpine einen Umsatzrückgang von 4,5 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro hinnehmen. Noch deutlicher fielen die Ergebnisrückgänge aus: Das EBITDA sank um 31,2 Prozent auf 250,2 Millionen Euro, während das EBIT mit 52,6 Millionen Euro sogar um 70,3 Prozent unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres lag. Dennoch scheinen Anleger mittelfristig optimistisch zu bleiben, was sich in der Kursentwicklung widerspiegelt.
Strategische Neuausrichtung im Fokus
Als Reaktion auf die herausfordernden Marktbedingungen, besonders in Europa, hat Voestalpine gezielte Maßnahmen ergriffen. Das Unternehmen initiierte ein umfassendes Reorganisationsprogramm für seine europäischen und deutschen Standorte im Geschäftsbereich Automotive Components. Ende Januar 2025 wurde zudem der Verkauf von Buderus Edelstahl abgeschlossen, was die strategische Konzentration auf das Segment der Hochleistungswerkstoffe unterstreicht.
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Ein bemerkenswertes Merkmal des Unternehmens ist die ausgeprägte Mitarbeiterbeteiligung. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023/24 hielten etwa 26.000 aktive Mitarbeiter rund 25 Millionen Aktien. Dieses vor 25 Jahren eingeführte Modell stärkt nicht nur die Mitarbeiterbindung, sondern fungiert gleichzeitig als Schutz gegen potenzielle feindliche Übernahmen.
Technische Indikatoren signalisieren Stärke
Aus technischer Perspektive zeigt die Voestalpine-Aktie derzeit positive Signale. Der Kurs liegt 11,12 Prozent über dem 50-Tage-Durchschnitt von 22,07 Euro und 14,45 Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt. Diese Konstellation deutet auf eine intakte mittelfristige Aufwärtsbewegung hin. Mit einem RSI-Wert von 63,5 nähert sich der Wert zwar dem überkauften Bereich, hat diesen jedoch noch nicht erreicht.
Bemerkenswert ist auch die Erholung vom 52-Wochen-Tief: Mit 24,52 Euro notiert die Aktie derzeit 43,73 Prozent über ihrem Jahrestief von 17,06 Euro aus dem Januar 2025. Zum 52-Wochen-Hoch von 27,16 Euro fehlen allerdings noch knapp 10 Prozent. Die erhöhte Volatilität von annualisierten 47,72 Prozent über die letzten 30 Tage verdeutlicht die Schwankungsintensität in der jüngsten Marktphase.
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