Die Voestalpine AG zeigt in einem herausfordernden Marktumfeld eine bemerkenswerte Aufwärtsentwicklung an der Börse. Mit einem aktuellen Kurs von 25,46 Euro konnte die Aktie des österreichischen Stahl- und Technologiekonzerns innerhalb der letzten 30 Tage um beachtliche 18,64 Prozent zulegen. Besonders beeindruckend ist der Kursanstieg seit Jahresbeginn mit fast 40 Prozent, wobei die Aktie sich dem 52-Wochen-Hoch von 27,16 Euro wieder annähert.
Diese positive Kursentwicklung steht in deutlichem Kontrast zu den aktuellen Finanzkennzahlen des Unternehmens. In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2024/25 verzeichnete Voestalpine einen Umsatzrückgang von 5,2 Prozent auf 11,7 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) sank um 23,6 Prozent auf 968 Millionen Euro, während das Betriebsergebnis (EBIT) sogar um 43,9 Prozent auf 391 Millionen Euro einbrach. Diese rückläufige Entwicklung ist hauptsächlich auf die schwache Nachfrage in der europäischen Automobilindustrie zurückzuführen, die zu einer geringeren Auslastung der Produktionskapazitäten führte.
Nachhaltigkeitsstrategie als Wachstumstreiber
Trotz der aktuellen operativen Herausforderungen scheint die Börse die langfristigen Perspektiven des Stahlkonzerns positiv zu bewerten, wie der Kursanstieg von über 5 Prozent innerhalb der letzten Woche zeigt. Ein wesentlicher Faktor für diesen Optimismus könnte das Projekt „greentec steel“ sein, mit dem Voestalpine bis 2050 CO₂-neutralen Stahl produzieren will. Im Jahr 2023 investierte das Unternehmen bereits 1,5 Milliarden Euro in die Errichtung von Elektrolichtbogenöfen in Linz und Donawitz, um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen.
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Die Transformation in Richtung nachhaltigere Produktionsmethoden erfolgt in einem komplizierten handelspolitischen Umfeld. Voestalpine fordert die Europäische Union auf, im aktuellen Handelsstreit mit den USA aktiv zu werden, um die Auswirkungen der amerikanischen Importzölle auf die europäische Stahlindustrie abzumildern. Diese geopolitischen Faktoren spielen eine wichtige Rolle für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens und werden von Marktteilnehmern aufmerksam verfolgt.
Die technischen Indikatoren deuten auf eine mögliche Fortsetzung des positiven Trends hin. Der aktuelle Kurs liegt mehr als 22 Prozent über dem 50-Tage-Durchschnitt und knapp 19 Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt, was langfristig bullische Signale sendet. Die hohe Volatilität von annualisierten 48,75 Prozent in den letzten 30 Tagen spiegelt jedoch die Unsicherheiten wider, mit denen die Branche konfrontiert ist.
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