Vertiv Holdings Co Aktie: Kleine Enttäuschung?

Die Aktie von Vertiv Holdings Co verzeichnet am Mittwoch einen deutlichen Kursrückgang von 11,46% auf 74,93 €. Die erhebliche Volatilität spiegelt die aktuellen Marktsorgen wider, während das Papier inzwischen mehr als ein Drittel seines Wertes seit Jahresbeginn eingebüßt hat.
TD Cowen hat in einer aktuellen Analyse auf mögliche Gegenwind für Vertivs Ausrüstungsaufträge im ersten Halbjahr 2025 hingewiesen. Die Verzögerungen werden auf Neugestaltungen der Infrastruktur durch große Rechenzentrumsanbieter wie Microsoft und Google zurückgeführt. Diese Entwicklung könnte die kurzfristigen Geschäftsaussichten des Unternehmens beeinträchtigen. Auch Barclays senkte sein Kursziel für Vertiv und begründete dies mit der Erwartung, dass die Auftragseingänge im ersten Quartal möglicherweise nicht den Umsatzprognosen entsprechen werden.
Finanzielle Aussichten bleiben trotz Kurseinbruch positiv
Ungeachtet der jüngsten Kursschwankungen verzeichnete Vertiv im vierten Quartal 2024 starke Ergebnisse. Das Unternehmen konnte seine bereinigten Gewinne pro Aktie um 77% steigern, während der Nettoumsatz im Jahresvergleich um 26% zulegte. Für das Gesamtjahr 2025 prognostiziert Vertiv einen bereinigten verwässerten Gewinn pro Aktie zwischen 3,50 und 3,60 Dollar, was einer Steigerung von 25% gegenüber dem Vorjahr entspricht.
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In technischer Hinsicht liegt der aktuelle Kurs mit einem Abstand von knapp 25% deutlich unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 99,85 € und mehr als 21% unter dem 200-Tage-Durchschnitt. Vom 52-Wochen-Hoch von 147,36 €, das im Januar dieses Jahres erreicht wurde, ist die Aktie inzwischen fast 50% entfernt.
Strategische Entwicklungen im Bereich Rechenzentrumsinfrastruktur
Vertiv setzt seine Produktportfolioerweiterung fort und hat kürzlich Zentrifugalkühlertechnologie erworben. Diese Akquisition zielt darauf ab, die Lösungen des Unternehmens für Hochleistungsrechner und KI-Anwendungen zu verbessern. Die strategische Ausrichtung auf wachstumsstarke Technologiesegmente könnte langfristig positive Impulse für das Unternehmen bedeuten, auch wenn kurzfristige Herausforderungen bleiben.
Die aktuelle Situation bei Vertiv verdeutlicht das Spannungsfeld zwischen robusten längerfristigen Finanzaussichten einerseits und kurzfristigen Bedenken hinsichtlich der Auftragslage andererseits. Die stark gestiegene Volatilität von über 80% (annualisiert auf 30 Tage) unterstreicht die Nervosität der Anleger in Bezug auf die unmittelbare Geschäftsentwicklung des Unternehmens.
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