Kurz zusammengefasst:
  • Starker Wertverlust von über 40% seit Januar
  • Hyperscaler verschieben Bestellungen für Rechenzentrumsausrüstung
  • Barclays senkt Kursziel auf 100 US-Dollar
  • Institutionelle Anleger reduzieren Positionen

Vertiv Holdings Co kämpft derzeit mit erheblichem Gegenwind an der Börse. Am Freitag schloss die Aktie bei 68,26 Euro, was einem Tagesverlust von 4,12 Prozent entspricht. Besonders alarmierend ist der steile Abwärtstrend der letzten Wochen – innerhalb eines Monats hat das Papier mehr als 27 Prozent an Wert eingebüßt, seit Jahresbeginn sogar über 40 Prozent. Mit dem aktuellen Kurs notiert die Aktie fast 54 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 147,36 Euro, das erst im Januar dieses Jahres erreicht wurde.

TD Cowen und Barclays haben eine Verlangsamung bei Aufträgen für Rechenzentrumsausrüstung seit Januar festgestellt. Diese Entwicklung wird hauptsächlich großen Hyperscalern wie Microsoft und Google zugeschrieben, die ihre Rechenzentren für leistungsstärkere und energieintensivere Geräte umgestalten. Infolgedessen haben diese Unternehmen und ihre unterstützenden Drittanbieter neue Ausrüstungsbestellungen verschoben, bis die überarbeiteten Designs fertiggestellt sind.

Barclays hat darüber hinaus das Kursziel für Vertiv von 111 auf 100 US-Dollar gesenkt, wobei das Rating „Equal Weight“ beibehalten wurde. Die Investmentbank äußerte Bedenken hinsichtlich einer möglichen Abkühlung der Kapitalausgaben von Hyperscalern über das Jahr 2025 hinaus. Diese Sorgen werden durch Unsicherheiten bei KI-bezogenen Investitionen und die bereits erheblichen Kapazitätserweiterungen verstärkt.

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Institutionelle Anleger zeigen Zurückhaltung

Die veränderten Marktbedingungen spiegeln sich auch in den Bewegungen institutioneller Anleger wider. Im vierten Quartal reduzierte Pictet Asset Management Holding SA seinen Anteil an Vertiv um 18,5 Prozent und hielt nach dem Verkauf noch 1.441.674 Aktien. Diese Anpassung verdeutlicht die weitverbreitete Vorsicht institutioneller Investoren angesichts der sich entwickelnden Marktlage.

Trotz dieser Herausforderungen konnte Vertiv im vierten Quartal und im Gesamtjahr 2024 solide Finanzergebnisse vorweisen, mit einem Umsatz von 8,0 Milliarden US-Dollar. Die aktuelle Marktdynamik unterstreicht jedoch die Notwendigkeit, die Abhängigkeit des Unternehmens von Schwankungen bei den Ausgaben für Rechenzentrumsinvestitionen genau zu beobachten.

Die hohe Volatilität der Aktie – mit einer annualisierten 30-Tage-Volatilität von über 81 Prozent – zeigt die Nervosität der Anleger angesichts der unsicheren Zukunftsaussichten. Obwohl der aktuelle Kurs immerhin etwa 11 Prozent über dem 52-Wochen-Tief liegt, das erst im August 2024 erreicht wurde, weist der deutliche Abstand von fast 30 Prozent zum 50-Tage-Durchschnitt auf einen anhaltend negativen Trend hin.

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