Die Unilever-Aktie verzeichnete am Donnerstag deutliche Verluste im Londoner Handel. Am Vormittag fiel der Kurs um 1,2 Prozent auf 43,73 GBP, nachdem das Papier bereits in der Spitze bis auf 43,53 GBP abgerutscht war. Der Handelstag startete bei 43,62 GBP mit einem Handelsvolumen von zunächst 112.398 Aktien, das bis zum Mittag auf 698.884 Stück anstieg. Mit dem aktuellen Kurs liegt die Aktie etwa 12,6 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 50,34 GBP, das erst Mitte September erreicht wurde. Vom 52-Wochen-Tief bei 37,30 GBP aus dem April 2024 hat sich der Kurs allerdings um rund 18 Prozent erholen können. Für das laufende Jahr rechnen Analysten mit einer Dividende von 1,91 EUR, nachdem Anleger im Jahr 2024 bereits einen Gewinnanteil von 1,48 GBP erhalten hatten. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei 48,67 GBP, was ein erhebliches Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Kursniveau bedeutet.

Spekulationen um Ben & Jerry’s Rückkauf

Für Aufsehen sorgen derzeit Berichte über die Eiscrememmarke Ben & Jerry’s, die zum Unilever-Konzern gehört. Laut Bloomberg erwägen die Gründer Ben Cohen und Jerry Greenfield, ihre Marke vom Konsumgüterriesen zurückzukaufen. Die beiden sollen in den vergangenen Monaten vorläufige Gespräche über einen möglichen Deal geführt haben und planen angeblich, sich mit sozial engagierten Investoren zusammenzuschließen. Angesichts des potenziellen Milliardenwerts der Marke wären die Gründer auf finanzkräftige Partner angewiesen. Unilever wies diese Spekulationen allerdings entschieden zurück und betonte in einer Stellungnahme, dass Ben & Jerry’s nicht zum Verkauf stehe. Das Unternehmen halte vielmehr an seinen Plänen fest, das gesamte Eiscremegeschäft im Rahmen eines Demergers abzuspalten, wie bereits bei der Vorstellung der Jahresergebnisse 2024 angekündigt wurde.

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