Die UmweltBank AG verzeichnet erste Anzeichen einer Stabilisierung an der Börse. Die Aktie notiert aktuell bei 5,14 Euro und konnte am Freitag einen Kursanstieg von 1,58 Prozent verbuchen. Im Jahresvergleich zeigt sich jedoch eine deutliche Belastung mit einem Kursverlust von über 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Das auf ökologische Finanzierungen spezialisierte Kreditinstitut konnte trotz herausfordernder Marktbedingungen für das Geschäftsjahr 2024 einen positiven Jahresüberschuss von 0,7 Millionen Euro erwirtschaften. Dies gelang durch die gezielte Auflösung von Vorsorgereserven, während das Ergebnis vor Steuern mit -8,5 Millionen Euro innerhalb der prognostizierten Bandbreite von -5 bis -10 Millionen Euro lag.
Besonders erfreulich entwickelte sich das Privatkundensegment. Die UmweltBank steigerte ihre Kundenbasis um 17 Prozent auf 155.000 Privatkunden und konnte ein Einlagenwachstum von einer Milliarde Euro verzeichnen. Das Neukreditvolumen für Umweltprojekte belief sich auf 250 Millionen Euro, während die Kapitalquote auf 16,4 Prozent anstieg.
Strategische Neuausrichtung und Wachstumsziele
Vorstandssprecher Dietmar von Blücher betont die konsequente Umsetzung der Unternehmensstrategie. Für 2025 hat die Bank ambitionierte Ziele definiert, darunter die Einführung eines Girokontos zur Jahresmitte, die Erweiterung des Fondsangebots und den Einstieg in Batteriespeicher-Finanzierungen. Im Fokus steht zudem die Gewinnung von 55.000 Neukunden, eine Steigerung der Privatkundeneinlagen um 800 Millionen Euro sowie ein Neukreditvolumen zwischen 250 und 350 Millionen Euro.
Mit Blick auf die finanzielle Entwicklung plant die UmweltBank für das laufende Jahr ein Ergebnis vor Steuern zwischen 5 und 10 Millionen Euro. Anleger können zudem auf die mögliche Wiederaufnahme von Dividendenzahlungen hoffen, wenn auch zunächst auf niedrigem Niveau. Diese positive Prognose steht im Kontrast zur aktuellen Kursentwicklung, die mit einem Abstand von fast 31 Prozent zum 52-Wochen-Hoch von 7,48 Euro noch Aufholpotential signalisiert.
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Nachhaltigkeitsfokus als Kernkompetenz
Seit ihrer Gründung hat die UmweltBank über 25.000 Umweltprojekte mit einem Gesamtvolumen von 3,1 Milliarden Euro finanziert. Das Kreditportfolio verteilt sich zu 60 Prozent auf erneuerbare Energien, 30 Prozent auf ökologische Immobilien und 10 Prozent auf nachhaltige Wirtschaftsprojekte. CO2-Einsparungen bilden einen integralen Bestandteil der Erfolgsmessung.
Für 2025 sieht sich die Bank jedoch mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert. Dazu zählen die Sensitivität bei Refinanzierungskosten im aktuellen Zinsumfeld, die Umsetzung regulatorischer Anforderungen durch CRR III mit einem erwarteten einprozentigen Rückgang der Kapitalquote sowie Einmaleffekte durch die strategische Neuausrichtung. Dennoch bekräftigen die Analysten von GBC ihre Kaufempfehlungen für die UmweltBank-Aktie und unterstreichen damit das Vertrauen in die langfristigen Perspektiven des Unternehmens.
Die geplante Emission einer Windkraft-Projektanleihe über 20 Millionen Euro könnte zusätzliche Investoren anziehen und das Profil der Bank als Finanzierungspartner im Bereich erneuerbarer Energien weiter schärfen.
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