TSMC Aktie: Erste Schieflage?

Der taiwanesische Chiphersteller TSMC setzt seine Expansionsstrategie mit massiven Investitionen fort, während der Aktienkurs unter Druck gerät. Die Aktie notiert aktuell bei 160,20 Euro und verzeichnet einen Tagesrückgang von 4,30 Prozent. Trotz der aktuellen Schwäche liegt der Kurs mit knapp 34 Prozent deutlich über dem 52-Wochen-Tief von 120,00 Euro aus dem April 2024.
TSMC plant zusätzliche Investitionen in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar in den Vereinigten Staaten, die auf bereits zugesagte 65 Milliarden US-Dollar aufbauen. Dieses umfangreiche Investitionspaket umfasst den Bau von drei neuen Halbleiterfertigungsanlagen, zwei fortschrittlichen Verpackungseinrichtungen sowie einem großen Forschungs- und Entwicklungszentrum. Die neuen Anlagen sollen TSMCs Kapazität zur Herstellung modernster Chips stärken, insbesondere für Anwendungen im Bereich künstlicher Intelligenz, und damit die Partnerschaften mit führenden US-Technologieunternehmen festigen.
Technologische Fortschritte und geopolitische Faktoren
Parallel zu den Expansionsvorhaben bereitet TSMC die Massenproduktion seines 2-Nanometer-Prozesses für die zweite Jahreshälfte 2025 vor. Diese Weiterentwicklung verspricht eine erhebliche Verbesserung der Chipleistung und Energieeffizienz, wodurch das Unternehmen seinen Wettbewerbsvorsprung in der Halbleiterfertigung aufrechterhalten kann.
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Die jüngsten Entwicklungen deuten darauf hin, dass US-Präsident Donald Trump die Halbleiter- und Automobilsektoren möglicherweise von neuen Zöllen ausnehmen wird, die für den 2. April geplant sind. Diese potenzielle Kursänderung könnte die betrieblichen Unsicherheiten und Kosten im internationalen Handel für TSMC reduzieren. In den vergangenen 30 Tagen hat die TSMC-Aktie allerdings bereits einen deutlichen Rückgang von 12,55 Prozent verzeichnet und liegt mit 13,12 Prozent unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 184,40 Euro.
Die substanziellen Investitionen in die US-Fertigung und der Fokus auf fortschrittliche Prozesstechnologien positionieren TSMC strategisch günstig, um die wachsende Nachfrage nach Hochleistungschips zu bedienen. Diese strategischen Initiativen zielen darauf ab, geopolitische Risiken zu mindern und die Rolle des Unternehmens in der globalen Halbleiter-Lieferkette zu stärken. Seit Jahresbeginn hat die Aktie jedoch einen Rückgang von 18,51 Prozent verzeichnet und liegt aktuell mehr als 25 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 215,50 Euro, das im Januar 2025 erreicht wurde.
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