Kurz zusammengefasst:
  • Signifikante Umsatzsteigerung auf 446 Millionen Euro
  • EBIT-Marge erreicht neuen Höchstwert
  • Dividendenerhöhung auf 0,30 Euro geplant
  • Prognose 2025: Weiteres Wachstum erwartet

Suess MicroTec verzeichnet für das Geschäftsjahr 2024 außergewöhnliche Ergebnisse und blickt zuversichtlich auf 2025. Die Aktie des Unternehmens schloss am Dienstag bei 34,75 Euro, was einem Rückgang von 14,41 Prozent innerhalb der letzten Woche entspricht und knapp 3 Prozent über dem 52-Wochen-Tief liegt.

Der Spezialist für Lithografie- und Bonding-Systeme konnte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2024 um 46,6 Prozent auf 446,1 Millionen Euro steigern. Besonders beeindruckend entwickelte sich das EBITDA mit einem Anstieg um 139,2 Prozent auf 83 Millionen Euro. Die EBIT-Marge erreichte mit 16,8 Prozent einen neuen Rekordwert. Das Nettoergebnis stieg auf 110,3 Millionen Euro, wovon 52,1 Millionen Euro aus fortgeführten Geschäftsbereichen stammen.

Auf Basis dieser starken Ergebnisse plant Suess MicroTec, die Dividende für das Geschäftsjahr 2024 um 50 Prozent auf 0,30 Euro pro Aktie anzuheben. Die Auszahlung ist für den 6. Juni 2025 vorgesehen, wobei der Ex-Dividenden-Tag auf den 4. Juni und das Record-Date auf den 5. Juni 2025 fallen.

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Wachstumskurs soll 2025 fortgesetzt werden

Für das laufende Geschäftsjahr 2025 prognostiziert Suess MicroTec einen Umsatz zwischen 470 und 510 Millionen Euro. Die Bruttomarge wird voraussichtlich zwischen 39 und 41 Prozent liegen, während die EBIT-Marge im Bereich von 15 bis 17 Prozent erwartet wird. Diese positiven Prognosen basieren auf einem soliden Auftragsbuch von 428,4 Millionen Euro zum Jahresende 2024 sowie der erhöhten Produktionskapazität, besonders im Bereich Advanced Backend Solutions.

Geteiltes Meinungsbild bei Analysten

Die Analystenbewertungen für Suess MicroTec fallen unterschiedlich aus. Während die UBS ein „Sell“-Rating mit einem Kursziel von 40,30 Euro vergibt, bestätigt Jefferies die neutrale Einstufung des Unternehmens. Die Deutsche Bank hält dagegen an ihrer Kaufempfehlung fest. Diese gemischten Einschätzungen spiegeln sich auch in der volatilen Kursentwicklung wider, die mit einer annualisierten 30-Tage-Volatilität von 65,12 Prozent einhergeht und zu einem Jahresverlust von bislang 29,87 Prozent geführt hat.

Trotz der aktuellen Kursschwäche zeigt das Unternehmen mit seiner Dividendenerhöhung und den anhaltenden Investitionen in Produktionskapazitäten, dass der eingeschlagene Wachstumskurs fortgesetzt werden soll. Der deutliche Abstand von 33,38 Prozent zum 200-Tage-Durchschnitt verdeutlicht jedoch die erhebliche Korrektur der Aktie in den vergangenen Monaten.

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