Kurz zusammengefasst:
  • Gewinn um 70 Prozent auf 5,5 Milliarden gesunken
  • Operative Marge von 12,8 auf 5,5 Prozent gefallen
  • Dividende auf 68 Cent je Aktie reduziert
  • Zehn neue Modelle für Umsatzsteigerung geplant

Der Automobilhersteller Stellantis verzeichnete im vergangenen Geschäftsjahr einen dramatischen Gewinnrückgang von 70 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro. Diese ernüchternde Entwicklung spiegelt sich auch in der Börsenperformance wider, wobei die Aktie aktuell bei etwa 13 Euro notiert – weniger als die Hälfte ihres Wertes vom März 2024. Besonders der wichtige US-Markt bereitete dem Konzern erhebliche Schwierigkeiten. Überfüllte Händlerlager zwangen zu Produktionsdrosselungen und erhöhten Rabatten, was sich in einem Umsatzrückgang von 17 Prozent auf 156,9 Milliarden Euro niederschlug. Die bereinigte operative Gewinnmarge schrumpfte von 12,8 auf 5,5 Prozent, während die Auslieferungen um 12 Prozent zurückgingen. Als Reaktion auf die schwache Performance wurde die Dividende auf 68 Cent je Aktie mehr als halbiert.

Strategische Neuausrichtung für 2025

Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich der Konzern vorsichtig optimistisch und strebt eine Rückkehr zu profitablem Wachstum an. Die Geschäftsführung prognostiziert eine operative Marge im mittleren einstelligen Prozentbereich und plant, den Umsatz durch die Einführung von zehn neuen Modellen zu steigern. Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbesserung des Cashflows, der im Vorjahr noch mit einem Abfluss von 6 Milliarden Euro belastet war. Die Unternehmensführung betont ihre Entschlossenheit, Marktanteile zurückzugewinnen und die finanzielle Leistungsfähigkeit im Verlauf des Jahres 2025 deutlich zu verbessern.

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