Stellantis Aktie: Auf dem Rückmarsch?

Der Automobilhersteller kämpft mit Personalabbau in Italien und sinkenden Verkaufszahlen in den USA, während gleichzeitig positive Entwicklungen im E-Mobility-Segment sichtbar werden.

Kurz zusammengefasst:
  • Personalanpassung in italienischen Werken vereinbart
  • US-Verkäufe im ersten Quartal rückläufig
  • Starkes Wachstum bei Elektrofahrzeugen
  • Aktienkurs reagiert mit Verlusten

Der Automobilkonzern Stellantis steht vor wachsenden Herausforderungen auf seinen wichtigsten Märkten. Während der Joint-Venture-Partner Leapmotor aus China im März 2025 ein deutliches Absatzplus bei Fahrzeugen mit alternativen Antriebstechnologien (NEV) verzeichnen konnte, sieht sich der amerikanisch-europäische Autobauer selbst mit Problemen konfrontiert. In Italien hat das Unternehmen mit den Gewerkschaften eine Einigung über den freiwilligen Abbau von 350 Arbeitsplätzen in den Werken Pomigliano und Pratola Serra in der Region Kampanien erzielt. Laut Angaben der Gewerkschaft Fiom, die das Abkommen nicht unterzeichnete, gab es allein im Jahr 2024 fast 3.600 freiwillige Austritte aus italienischen Stellantis-Werken. Ein Unternehmenssprecher betonte, dass die Entlassungen hauptsächlich Mitarbeiter beträfen, die kurz vor dem Rentenalter stehen, und im Einklang mit den im Dezember der italienischen Regierung vorgestellten Gesamtplänen stünden, die Produktion im Land anzukurbeln. An der Börse reagierten Anleger besorgt auf diese Nachrichten – die Aktie verlor im vorbörslichen Handel an der NYSE rund 1,4 Prozent und fiel auf 10,94 US-Dollar.

Absatzprobleme belasten Konzernaktivitäten

Auch auf dem US-Markt kämpft der Konzern mit erheblichen Schwierigkeiten. FCA US LLC, die amerikanische Tochtergesellschaft von Stellantis, meldete für das erste Quartal 2025 einen Gesamtabsatz von 293.225 Fahrzeugen, was einem Rückgang von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Während die Einzelhandelsverkäufe insgesamt stabil blieben und die Marken Jeep und Ram sogar zulegen konnten, zeigte sich ein gemischtes Bild bei den verschiedenen Fahrzeugmodellen. Chrysler verzeichnete einen leichten Anstieg der Gesamtverkäufe um 1 Prozent, während die Marke FIAT – angetrieben durch das vollelektrische Modell 500e – einen beeindruckenden Zuwachs von 239 Prozent erzielte. Bei den Elektrofahrzeugen gab es positive Signale: Der vollelektrische Dodge Charger Daytona machte im ersten Quartal 2025 bereits 65 Prozent der gesamten Dodge Charger-Verkäufe aus, und die Gesamtverkäufe der 4xe-Modelle (Wrangler 4xe, Grand Cherokee 4xe) stiegen von Februar auf März 2025 um 150 Prozent. Die gemischten Absatzzahlen in Verbindung mit den Umstrukturierungsmaßnahmen in Italien setzen den Aktienkurs des Unternehmens weiterhin unter Druck.

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