Siemens Healthineers Aktie: Ressourcenmanagement untersucht

Der Medizintechnikkonzern erweitert seine Diagnostik-Kompetenzen trotz aktueller Kursrückgänge, während die Muttergesellschaft ihre Beteiligung reduziert hat.

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Kurz zusammengefasst:
  • Umsatzsteigerung trotz Aktienvolatilität
  • Expansion im Molekulardiagnostik-Segment
  • Innovative KI-Lösungen für präzisere Diagnosen
  • Neuartiges CT-System mit verbesserter Bildqualität

Siemens Healthineers verzeichnete am Freitag einen Kursanstieg von 1,17 Prozent auf 51,98 Euro, liegt jedoch im 30-Tage-Vergleich mit einem Minus von 6,11 Prozent deutlich unter dem 50-Tage-Durchschnitt. Das Unternehmen befindet sich mit einem Abstand von 10,04 Prozent zu seinem 52-Wochen-Hoch von 57,78 Euro in einer herausfordernden Marktphase, während strategische Umstrukturierungen vorangetrieben werden.

Die Muttergesellschaft Siemens AG reduzierte im Februar 2025 ihre Beteiligung am Medizintechnik-Tochterunternehmen um zwei Prozent. Durch den Verkauf von 22 Millionen Aktien generierte der Konzern etwa 1,2 Milliarden Euro, die zur Finanzierung der Übernahme des US-Softwareunternehmens Altair Engineering für 10,6 Milliarden US-Dollar eingesetzt werden sollen. Diese Transaktion verdeutlicht die strategische Neuausrichtung des Gesamtkonzerns.

Im vergangenen Quartal erzielte das Medizintechnikunternehmen einen Umsatz von 5,5 Milliarden Euro und übertraf damit die Markterwartungen. Diese positive Geschäftsentwicklung steht im Kontrast zur aktuellen Kursschwäche, die sich in der negativen 12-Monats-Entwicklung von minus 5,70 Prozent widerspiegelt.

Strategische Expansion im Diagnostikbereich

Im August 2024 erweiterte Siemens Healthineers sein Portfolio durch die Übernahme des Molekulardiagnostik-Geschäfts von Novartis. Diese Akquisition stärkt das europäische PET-Radiopharmaka-Netzwerk des Unternehmens und festigt dessen Position im wachsenden Markt der Krebsdiagnostik.

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Parallel dazu führte das Unternehmen das NAEOTOM Alpha ein, das erste photonenzählende CT-System am Markt. Diese Innovation verbessert die Bildqualität signifikant und reduziert gleichzeitig die Strahlenbelastung für Patienten, was besonders bei Herz- und Lungenuntersuchungen präzisere Diagnosen ermöglicht.

Intensivierung der KI-Entwicklung

Siemens Healthineers treibt die Integration von Künstlicher Intelligenz in der medizinischen Bildgebung konsequent voran. Ein Paradebeispiel hierfür ist die Kooperation mit dem Universitätsklinikum Minden, wo das KI-Programm „AI-Rad Companion“ zur Analyse von Röntgenbildern eingesetzt wird. Das System kann Tumore identifizieren, die von menschlichen Radiologen möglicherweise übersehen werden, und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Patientenversorgung.

Die Volatilität der Aktie liegt mit 23,48 Prozent auf annualisierter 30-Tage-Basis relativ hoch, was die Unsicherheit der Anleger bezüglich der langfristigen Auswirkungen dieser strategischen Initiativen widerspiegelt. Mit einem RSI-Wert von 43,4 befindet sich die Aktie derzeit in einem neutralen Bereich, jedoch näher an der überverkauften als an der überkauften Zone.

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