Kurz zusammengefasst:
  • Quartalsergebnis übertrifft Gewinnerwartungen
  • Aktie fällt nach konservativer Jahresprognose
  • Langsame KI-Integration bremst Wachstumsaussichten
  • Verbesserte Profitabilität trotz Marktherausforderungen

Salesforce, der führende Anbieter von Cloud-basierten Unternehmenslösungen, hat im vierten Quartal des Geschäftsjahres einen gemischten Finanzbericht vorgelegt. Der Nettogewinn stieg auf 1,708 Milliarden Dollar oder 1,75 Dollar pro Aktie, verglichen mit 1,446 Milliarden Dollar oder 1,47 Dollar pro Aktie im Vorjahreszeitraum. Auf bereinigter Basis übertraf das Unternehmen mit einem Gewinn von 2,78 Dollar pro Aktie die Analystenschätzungen von 2,61 Dollar deutlich. Der Umsatz wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 7,6 Prozent auf 9,993 Milliarden Dollar. Diese Zahlen spiegeln die grundsätzlich solide Position des Unternehmens im Markt für Geschäftssoftware wider, obwohl der Quartalsumsatz knapp unter den von Analysten erwarteten 10,04 Milliarden Dollar lag. Besonders besorgniserregend für Anleger war jedoch die verhaltene Umsatzprognose für das kommende Geschäftsjahr, was zu einem deutlichen Kursverlust in der nachbörslichen Handelssitzung führte. Die Aktie verlor rund 7 Prozent an Wert, nachdem das Unternehmen seine Jahresprognose bekannt gegeben hatte.

Herausforderungen im KI-Geschäft belasten Ausblick

Für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres prognostiziert Salesforce einen Umsatz zwischen 9,71 und 9,76 Milliarden Dollar, was unter der Konsensschätzung von 9,91 Milliarden Dollar liegt. Noch bedeutsamer ist die Jahresprognose für 2026, bei der Salesforce einen Umsatz zwischen 40,5 und 40,9 Milliarden Dollar erwartet – deutlich unter der durchschnittlichen Analystenschätzung von 41,35 Milliarden Dollar. Diese verhaltenen Prognosen werden hauptsächlich auf eine langsamere Einführung der KI-Agenten-Plattform des Unternehmens zurückgeführt. In einer Zeit, in der Wettbewerber wie Microsoft und Amazon ihre Führungspositionen im KI-Sektor festigen, kämpft Salesforce damit, seine Wachstumsambitionen zu verwirklichen. Das wirtschaftliche Umfeld bleibt angespannt, da Unternehmen angesichts hoher Zinssätze und wirtschaftlicher Unsicherheiten bei neuen finanziellen Verpflichtungen zurückhaltend agieren. Trotz dieser kurzfristigen Herausforderungen zeigt der Finanzbericht auch positive Aspekte, insbesondere die verbesserte Profitabilität, die auf effektives Kostenmanagement hindeutet.

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