Auch die Aktie von Rheinmetall hat in den vergangenen Tagen im Kurs korrigiert. Notierte die Aktie am 18. März noch deutlich über 1400 Euro, sehen die Investoren nun Kurse um 1300 Euro. Dieser Rückgang ist Gewinnmitnahmen geschuldet. Geschäftliches „Ungemach“ ist noch nicht mal am Horizont zu erkennen.
Rüstungswerte bleiben Favoriten
Über die Gewinnmitnahmen wird sich kaum ein Marktbeobachter wundern. Denn selbst jetzt noch hat die Aktie von Rheinmetall seit Jahresanfang um satte +115% zulegen können. Damit kann man den Kursrückgang der vergangenen Tage als „harmlos“ bezeichnen. Dass eine Aktie nach solch einem Sturmlauf nur um wenige Prozent korrigiert, zeigt deren massive technische Stärke. Ähnliches gilt für fast alle europäischen Rüstungswerte. Die Korrekturen waren im Vergleich zu den vorher in kurzer Zeit aufgehäuften Kursgewinne sehr „mild“.
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Die Rahmenbedingungen bleiben brillant
Das Geschäft mit Rüstung ist in diesen bewegten Zeiten quasi „eine sichere Bank“. Denn Europa und besonders Deutschland haben es mit den Rüstungsausgaben seit dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ und dem Ende der Sowjetunion nicht allzu ernst genommen. Konkret: Man hat die Armeen „kaputt gespart“. Nachdem nun klar wurde, dass Russland wieder einen aggressiven Politikkurs fährt, muss nun massiv aufgerüstet werden. Das bedeutet, dass die Auftragsbücher von Rheinmetall auf Sicht vieler Jahre massiv gefüllt sein werden. Ein weiterer Faktor findet dabei in vielen Analysen kaum Beachtung.
Die US-Konkurrenz ist teilweise „raus“
Die USA haben sich in der zweiten Amtszeit Donald Trumps in rasender Geschwindigkeit verändert. Außenpolitisch wird klar, dass sich Washington von Europa abwendet und eher die Annäherung an Russland sucht. Damit macht es wenig Sinn, sich bei der europäischen Aufrüstung auf US-Unternehmen zu verlassen. Zu groß ist die Sorge, dass diese US-Waffen im Konfliktfall aus der Ferne deaktiviert werden. Ähnliches ist bereits mit US-Waffen in der Ukraine geschehen.
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