Puma Aktie: Abwärts, aber warum?
Der Herzogenauracher Sportkonzern senkt Prognosen für 2025 nach schwachem Quartal. Analysten warnen vor US-Importzöllen und BlackRock reduziert Stimmrechtsanteile.

- Aktie nähert sich 52-Wochen-Tiefstand
- Dividendenkürzung auf 0,61 Euro
- RBC passt Kursziel auf 26 Euro an
- Hohe Volatilität im Marktumfeld
Die Puma SE blickt auf schwierige Zeiten. Mit einem aktuellen Schlusskurs von 22,78 Euro hat die Aktie seit Jahresbeginn bereits 48,29 Prozent an Wert eingebüßt und notiert gefährlich nahe am 52-Wochen-Tief von 22,09 Euro. Der dramatische Kursrückgang im letzten Monat um mehr als 20 Prozent unterstreicht die aktuelle Krisensituation des Sportartikelherstellers.
Am 12. März 2025 veröffentlichte das Unternehmen eine Gewinnwarnung für das erste Quartal und das Gesamtjahr 2025. Trotz eines positiven Abschlusses des vierten Quartals mit einem Nettogewinnanstieg auf 24,5 Millionen Euro gegenüber mageren 0,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, rechnet Puma mit erheblichen Herausforderungen. Die EBIT-Prognose für 2025 wurde auf 445 bis 525 Millionen Euro festgesetzt – ein Wert, der unter den Vorjahreserwartungen liegt. Als Reaktion auf die eingetrübten Aussichten senkte Puma die Dividende von 0,82 Euro auf 0,61 Euro pro Aktie.
Herabstufung durch Analysten und Handelsrisiken
Die kanadische Bank RBC hat am 1. April 2025 ihre Einstufung für Puma auf „Sector Perform“ angepasst und ein Kursziel von 26 Euro festgelegt. Analyst Piral Dadhania verweist dabei besonders auf gestiegene Risiken durch mögliche US-Importzölle. Diese könnten nicht nur direkte Kostenbelastungen für das Unternehmen bedeuten, sondern auch indirekt die Konsumstimmung auf wichtigen Absatzmärkten beeinträchtigen. Diese Einschätzung trägt zur weiteren Verunsicherung bei Investoren bei.
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Veränderungen in der Eigentumsstruktur
Auch auf Aktionärsebene gibt es Bewegung. BlackRock, Inc. hat laut einer Mitteilung vom 31. März 2025 seinen Stimmrechtsanteil an Puma von 5,07 Prozent auf 4,70 Prozent reduziert. Der Vermögensverwalter erwarb dabei zusätzliche mit Stimmrechten verbundene Finanzinstrumente, senkte jedoch seinen Gesamtanteil. Diese Entwicklung könnte als weiteres Signal für die aktuellen Herausforderungen des Unternehmens interpretiert werden, angesichts der technischen Schwäche der Aktie, die mittlerweile mehr als 40 Prozent unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt notiert.
Die Volatilität der Puma-Aktie liegt mit annualisierten 61,43 Prozent auf 30-Tage-Basis sehr hoch, was das derzeit turbulente Umfeld für den Sportartikelhersteller widerspiegelt. Vom 52-Wochen-Hoch bei 52,28 Euro, erreicht am 9. Mai 2024, hat sich der Kurs inzwischen um mehr als 56 Prozent entfernt.
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