Kurz zusammengefasst:
  • Veräußerung bringt 3,24 Milliarden Dollar ein
  • BlackRock wird neuer Hauptaktionär von Haleon
  • Dividendenrendite von 6,6% bietet Stabilität
  • Aktienkurs zeigt gemischte Signale

Pfizer hat am 18. März 2025 den Verkauf seiner verbliebenen 7,3-prozentigen Beteiligung an Haleon abgeschlossen. Der Pharmariese veräußerte rund 662 Millionen Aktien des britischen Konsumgüterunternehmens zu einem Preis von 385 Pence pro Aktie und erzielte damit einen Erlös von etwa 3,24 Milliarden Dollar. Nach dieser Transaktion übernahm BlackRock Investment Management (UK) Ltd mit einem Anteil von über 5% die Position als größter Haleon-Aktionär.

Die Pfizer-Aktie notiert aktuell bei 24,12 Euro und hat damit seit Jahresbeginn 7,03 Prozent an Wert verloren. Vom 52-Wochen-Hoch von 29,04 Euro, das Ende Juli 2024 erreicht wurde, liegt der Kurs inzwischen fast 17 Prozent entfernt.

Stabile Dividendenpolitik als Stütze

Pfizer setzt weiterhin auf eine aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik mit regelmäßigen Dividendenzahlungen. Das Unternehmen bietet derzeit eine Dividendenrendite von etwa 6,6 Prozent. Diese attraktive Rendite wird durch die Praxis jährlicher Dividendenerhöhungen untermauert. Die letzte Anhebung erfolgte am 12. Dezember 2024, als die vierteljährliche Ausschüttung von 0,42 auf 0,43 Dollar pro Aktie erhöht wurde.

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Während der Pharmamarkt insgesamt mit Herausforderungen konfrontiert ist, zeigt sich Pfizers Performance vergleichsweise stabil. Auch wenn der Kurs in den letzten 30 Tagen um 2,78 Prozent nachgegeben hat, konnte die Aktie in der vergangenen Woche um 2,10 Prozent zulegen und liegt nun knapp 3 Prozent über dem 52-Wochen-Tief von 23,48 Euro, das Mitte November 2024 erreicht wurde. Der RSI-Wert von 33,3 deutet allerdings auf eine leicht überverkaufte Situation hin.

Analysten haben derzeit unterschiedliche Einschätzungen zur weiteren Entwicklung der Pfizer-Aktie. Einige Marktbeobachter sehen Potenzial für eine Outperformance gegenüber dem Gesamtmarkt, während andere auf mögliche Risiken durch Marktvolatilität und branchenspezifische Gegenwinde hinweisen. Die annualisierte 30-Tage-Volatilität liegt aktuell bei 20,55 Prozent.

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