PepsiCo Aktie: Fakten-Check aktuell

Der Getränkekonzern verstärkt sein ökologisches Engagement mit ambitionierten Zielen zur Wassereinsparung und innovativen Technologien in wasserarmen Gebieten

Kurz zusammengefasst:
  • Wassereinsparung von 25 Prozent bis 2030
  • Innovative Reinigungssysteme für Produktionsanlagen
  • Kooperationen mit lokalen Gemeinschaften
  • Jährliche Kosteneinsparungen von 18 Millionen Dollar

PepsiCo hat eine umfassende neue Strategie zur Reduzierung seines Wasserverbrauchs in Produktionsstätten weltweit angekündigt. Der Konzern, dessen Aktie aktuell bei 136,90 Euro notiert und seit Jahresbeginn um 6,48 Prozent gefallen ist, plant bis 2030 seinen betrieblichen Wasserverbrauch um weitere 25 Prozent zu senken. Diese Initiative ist Teil der übergreifenden „PepsiCo Positive“-Nachhaltigkeitsagenda.

Die neu vorgestellte Wasserstrategie konzentriert sich besonders auf Produktionsstätten in wasserarmen Regionen. In diesen Gebieten will PepsiCo bis 2030 eine „positive Wasserbilanz“ erreichen, was bedeutet, dass mehr Wasser in lokale Wassereinzugsgebiete zurückgeführt werden soll, als für die Produktion entnommen wird. Dies soll durch eine Kombination aus Effizienzmaßnahmen, Wasseraufbereitung und Rückführungsprojekten erreicht werden.

Ramon Laguarta, CEO von PepsiCo, betonte die Bedeutung dieser Initiative: „Wasser ist nicht nur für unsere Produktion unerlässlich, sondern auch eine zunehmend knappe Ressource in vielen Regionen, in denen wir tätig sind. Unsere neue Strategie spiegelt unser Engagement wider, Teil der Lösung zu sein.“

Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund einer schwächeren Kursentwicklung – die Aktie liegt derzeit fast 19 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 168,52 Euro vom Mai letzten Jahres und notiert auch deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 150,43 Euro.

Technologische Innovationen zur Wassereffizienz

PepsiCo stellte gleichzeitig mehrere technologische Innovationen vor, die den Wasserverbrauch in seinen Produktionsanlagen reduzieren sollen. Dazu gehören neue Reinigungssysteme, die bis zu 60 Prozent weniger Wasser benötigen, sowie verbesserte Prozesse bei der Obst- und Gemüseverarbeitung. Diese Technologien werden zunächst in 20 Pilotanlagen implementiert, bevor sie global ausgerollt werden.

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Der Getränke- und Snackhersteller hat außerdem Partnerschaften mit lokalen Gemeinschaften in wasserarmen Regionen angekündigt. Diese Kooperationen umfassen Initiativen zur Grundwasserneubildung, Wasseraufbereitung und Bildungsprogramme für nachhaltige Wassernutzung. In Nordafrika und dem Nahen Osten, wo Wasserstress besonders ausgeprägt ist, hat PepsiCo bereits fünf solcher Partnerschaften initiiert.

Analysten bewerten die Nachhaltigkeitsstrategie überwiegend positiv und sehen darin eine wichtige Maßnahme zur Risikominimierung. Wasserknappheit wird zunehmend als geschäftliches Risiko für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie betrachtet. Die langfristigen Investitionen in Wassereinsparung könnten PepsiCo vor künftigen Produktionsengpässen und regulatorischen Herausforderungen schützen.

Neben den ökologischen Aspekten betont PepsiCo auch die wirtschaftlichen Vorteile seiner Wasserstrategie. Das Unternehmen rechnet mit jährlichen Kosteneinsparungen von etwa 18 Millionen Dollar durch reduzierte Wassernutzung und energieeffizientere Prozesse. Diese Einsparungen könnten helfen, den aktuellen Abwärtstrend der Aktie zu bremsen, die in den letzten 12 Monaten mehr als 12 Prozent an Wert verloren hat.

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