Kurz zusammengefasst:
  • Deutlicher Kursverlust trotz solider Finanzergebnisse
  • Neue Handelspolitik belastet Technologiebranche
  • KI-Wettbewerber gewinnen an Bedeutung
  • Blackwell-Computer erzielen beachtlichen Absatz

Der Aktienkurs von Nvidia verzeichnete im März 2025 einen deutlichen Rückgang und markierte damit den stärksten monatlichen Verlust seit September 2022. Mit einem aktuellen Schlusskurs von 102,06 Euro liegt die Aktie knapp 13% unter dem 50-Tage-Durchschnitt und hat seit Jahresbeginn bereits mehr als 24% an Wert eingebüßt. Besonders dramatisch erscheint der Abstand zum 52-Wochen-Hoch vom Juni 2024: Der aktuelle Kurs liegt fast 91% unter diesem Höchststand.

Mehrere Faktoren haben zu Nvidias jüngster Kursentwicklung beigetragen. Die Ankündigung umfassender reziproker Zölle durch die Trump-Administration hat Marktunsicherheit ausgelöst. Diese seit dem 2. April 2025 geltende Politik weckt Bedenken hinsichtlich steigender Betriebskosten und einer möglichen wirtschaftlichen Verlangsamung, was sich besonders auf Technologieaktien wie Nvidia auswirkt. Gleichzeitig hat der enttäuschende Börsengang von CoreWeave, einem stark von Nvidias Chips abhängigen KI-Unternehmen, zur Marktskepsis beigetragen. Die Aktien von CoreWeave wurden unter den Erwartungen bepreist und blieben an ihrem ersten Handelstag unverändert, was das Anlegersentiment gegenüber Nvidia beeinflusste.

Wettbewerbsdruck im KI-Segment nimmt zu

Die Dynamik im KI-Markt hat sich ebenfalls verändert. Aufstrebende Wettbewerber wie DeepSeek haben kostengünstige KI-Modelle eingeführt, die Nvidias Marktposition herausfordern. Der KI-Assistent von DeepSeek überholte ChatGPT als höchstbewertete kostenlose App in den USA, was Bedenken hinsichtlich Nvidias Dominanz im Markt für KI-Chips aufkommen ließ. Die hohe Volatilität der Nvidia-Aktie, die annualisiert bei fast 60% liegt, spiegelt diese Unsicherheiten wider.

Trotz der Herausforderungen beim Aktienkurs meldete Nvidia starke Finanzergebnisse für das am 26. Januar 2025 endende vierte Quartal. Der Umsatz erreichte 39,3 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 12% gegenüber dem Vorquartal und 78% im Jahresvergleich entspricht. Das GAAP-EPS betrug 0,89 Dollar, ein Plus von 14% zum Vorquartal und 82% zum Vorjahr. Auch das Non-GAAP-EPS verzeichnete ein deutliches Wachstum.

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Starke Finanzprognose trotz Kursschwäche

CEO Jensen Huang betonte die robuste Nachfrage nach Nvidias Blackwell KI-Supercomputern, die im ersten Quartal ihrer Verfügbarkeit Verkäufe in Milliardenhöhe erzielten. Er hob hervor, dass Fortschritte in der KI rasch voranschreiten, wobei neue Modelle das logische Denken und die Leistung verbessern.

Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 prognostiziert Nvidia einen Umsatz von etwa 43,0 Milliarden Dollar (plus/minus 2%). Die Bruttomargen werden voraussichtlich bei etwa 70,6% (GAAP) und 71,0% (Non-GAAP) liegen. Die Betriebskosten werden auf 5,2 Milliarden Dollar (GAAP) und 3,6 Milliarden Dollar (Non-GAAP) geschätzt.

Nvidias jüngste Kursentwicklung spiegelt das Zusammentreffen externer Herausforderungen und interner Marktdynamiken wider. Während das Unternehmen weiterhin ein starkes Finanzwachstum verzeichnet, erfordern Faktoren wie politische Veränderungen, Wettbewerbsdruck und sich wandelnde Marktbedingungen eine aufmerksame Beobachtung.

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