Die Nordex SE verzeichnet einen bemerkenswerten Aufschwung durch eine Serie von signifikanten Auftragsgewinnen. Innerhalb kürzester Zeit sicherte sich der Windkraftanlagen-Hersteller mehrere Großaufträge, die das Potenzial haben, die Geschäftsentwicklung nachhaltig zu stärken. Der finnische Markt brachte einen beeindruckenden Deal über 70 Windturbinen samt eines langfristigen Servicevertrags über 35 Jahre. Besonders bemerkenswert ist dabei der Einsatz spezieller Anti-Icing-Systeme, die einen zuverlässigen Betrieb auch unter harschen Winterbedingungen gewährleisten. Fast zeitgleich folgte ein weiterer Großauftrag aus der Türkei über 108 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1.222 Megawatt – ausreichend, um theoretisch mehr als 400.000 Haushalte mit grünem Strom zu versorgen.
Aus Deutschland kam zusätzlich ein Auftrag von Altus Renewables GmbH für das Windparkprojekt Seewald im nördlichen Schwarzwald. Nordex wird dort acht Turbinen der Delta4000-Serie mit einer Gesamtleistung von 39,9 MW installieren, begleitet von einem Premium-Wartungsvertrag über 20 Jahre. Die Installation soll im Frühjahr 2026 erfolgen. Technologisch setzt Nordex mit der Delta4000-Serie weiterhin Maßstäbe – die Anlagen überzeugen durch hohe Effizienz auch bei niedrigen Windgeschwindigkeiten.
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Aktienentwicklung bleibt hinter Auftragserfolgen zurück
Trotz der positiven Unternehmensnachrichten zeigt sich der Kapitalmarkt bislang zurückhaltend. Die Nordex-Aktie reagierte auf die Erfolgsmeldungen nur verhalten und kämpft derzeit um die 15-Euro-Marke. Seit Februar erlebte das Papier zwar einen Anstieg von unter 12 auf zwischenzeitlich 17,61 Euro, konnte dieses Niveau jedoch nicht halten. Charttechnisch stehen nun zwei entscheidende Marken im Fokus: Ein Durchbrechen der 17,61-Euro-Hürde könnte eine deutliche Aufwärtsbewegung in Richtung 20-21 Euro auslösen, während ein Abrutschen unter die 14-Euro-Marke einen Rückfall unter die 12-Euro-Region bedeuten könnte. Die fundamentale Skepsis der Investoren rührt hauptsächlich daher, dass Nordex trotz wachsenden Auftragsbestands und konkurrenzfähiger Technologie in der Vergangenheit Schwierigkeiten hatte, nachhaltige Profitabilität zu erreichen. Der harte Wettbewerb in der Branche, anhaltender Preisdruck und Lieferkettenprobleme stellen weiterhin Herausforderungen dar. Dennoch könnten die jüngsten Erfolge einen Wendepunkt markieren, zumal Windkraft für die Energiewende unverzichtbar bleibt und Nordex seine Marktposition offensichtlich stärken kann.
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