Nokia Aktie: Sensationeller Vertragsabschluss erzielt
Der finnische Technologieriese verstärkt seine Kapitalmaßnahmen durch den Erwerb eigener Anteile und reorganisiert gleichzeitig seine operativen Geschäftsbereiche.

- Milliardenprogramm bis Ende 2025 geplant
- Über 3,8 Millionen Anteile zurückerworben
- Managed Services wechselt die Abteilung
- Strategische Neuausrichtung der Geschäftsbereiche
Nokia Oyj verstärkt sein Aktienrückkaufprogramm und setzt damit ein deutliches Zeichen am Kapitalmarkt. Der finnische Technologiekonzern erwarb am 20. März 2025 insgesamt 3.855.706 eigene Aktien zu einem durchschnittlichen Preis von 4,92 Euro pro Anteilsschein. Die Transaktionen erfolgten an verschiedenen Handelsplätzen, darunter XHEL, CEUX und TQEX, wobei der größte Teil der Aktien (2.426.192 Stück) an der Börse Helsinki gehandelt wurde. Für den Rückkauf investierte das Unternehmen an diesem Tag rund 18,96 Millionen Euro. Das im November 2024 gestartete Programm zielt darauf ab, bis zu 150 Millionen eigene Aktien zurückzukaufen, mit einer Obergrenze von 900 Millionen Euro für die Gesamtausgaben. Die Initiative soll bis zum 31. Dezember 2025 abgeschlossen sein und dient hauptsächlich dazu, die Verwässerungseffekte durch neue Aktien zu minimieren, die im Zusammenhang mit der Übernahme von Infinera Corporation sowie mit bestimmten aktienbasierten Vergütungsprogrammen ausgegeben werden. Nach den jüngsten Transaktionen hält Nokia nun insgesamt 186.100.767 eigene Aktien im Bestand. Das Rückkaufprogramm wurde von der Hauptversammlung am 3. April 2024 genehmigt und steht im Einklang mit der EU-Marktmissbrauchsverordnung.
Umstrukturierung der Geschäftsbereiche
Parallel zum Aktienrückkaufprogramm hat Nokia eine bedeutende Umstrukturierung seiner Geschäftsbereiche vorgenommen. Zum 1. Januar 2025 wurde der Managed Services-Geschäftsbereich vom Cloud and Network Services-Segment in die Mobile Networks-Sparte übertragen. Diese Managementdienste, die sich auf das Outsourcing der Verwaltung von Multi-Vendor-RAN-Netzwerken für Betreiber konzentrieren, passen nach Einschätzung des Unternehmens besser zum Mobile Networks-Geschäftsbereich. Dies liegt daran, dass sich Cloud and Network Services zunehmend auf den Verkauf von Cloud-native-Software, ‚as-a-service‘-Produktangebote und die Netzwerkmonetarisierung durch APIs fokussiert. Um Vergleichbarkeit zu gewährleisten, hat Nokia überarbeitete Finanzdaten für alle Quartale des Jahres 2024 veröffentlicht, die diese Geschäftsbereichsverschiebung widerspiegeln. Der Mobile Networks-Geschäftsbereich verzeichnete im Gesamtjahr 2024 einen Umsatz von 8,159 Milliarden Euro mit einer Betriebsmarge von 5,5%, während Cloud and Network Services einen Umsatz von 2,589 Milliarden Euro bei einer Betriebsmarge von 8,0% erzielte.
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