Kurz zusammengefasst:
  • Massive Kursdifferenzen zwischen verschiedenen Börsenplätzen
  • Nasdaq verzeichnet 42% Kursgewinn
  • Deutsche Börse mit moderatem Anstieg
  • Österreichischer Markt mit deutlichem Wertverlust

Wer heute in New York an der Nasdaq handelt, muss für die Aktie von Nikola nun 42 % mehr bezahlen als vor 24 Stunden. Die Kursgewinne von über 40 % irritieren allerdings etwas. In Deutschland ging es gleichzeitig um 7 % aufwärts, an einer anderen Börse deutlich nach unten und in Österreich um -25 % nach unten. Das zeigt: Der Handel mit dem Papier ist wild geworden. Es ist kaum noch möglich, hier einen richtigen Kurs zu bestimmen.

Dann allerdings bietet sich die Heimatbörse als erste Quelle der Bewertung an. Die Nasdaq hat immerhin ein Handelsvolumen von bislang 12,51 Mio. Papiere gesehen. Zum Vergleich: Die gern als Referenz genutzte Börse München bot einen Handel mit gerade einmal rund 12.600 Papieren. Die Aktie ist aus der Sicht von Analysten also mit der Nasdaq als Bezugsgröße zu besprechen. der Kurs jedenfalls stieg von 0,13 Dollar auf nun 0,254 Dollar.

Die Nikola ist am Ende – dennoch

Die Zahlen sind dennoch irritierend niedrig. Der Titel hat mit dem massiven Gewinn am Mittwoch keine Geschichte geschrieben, sondern einfach nur dokumentiert, dass es sich um einen Sonderfall handelt. Denn der Marktwert war vorab insgesamt mit 15,46 Millionen Dollar schon erschreckend niedrig. So kann es jederzeit zu Kursmanipulationen kommen oder aber dazu, dass einfach nur viel gezockt wird. Genau das geschieht aktuell.

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Die hohen Kursgewinne sind nicht auf neue, vielleicht sogar erleichternde Nachrichten zurückzuführen. Der Konzern ist vielmehr dem Ende recht nahe gekommen.

Dies liegt daran, dass auch für das neue Geschäftsjahr nun nur noch Nettoergebnisse von -480 Millinen Dollar zu erwarten sind – bei eienm Umsatz von angeblich gut 380 Millionen Dollar. Diese Voraussagen sind wohl auch etwas optimistisch. Denn Nikola verkauft aktuell einen Teil seiner Unternehmensbestandteile oder versucht dies.

Es sieht insgesamt trotz der Gewinne nach einem massiven Ausverkauf aus.

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