Kurz zusammengefasst:
  • Senatsausschuss fordert China-Dokumente von Zuckerberg
  • Führende KI-Forscherin verlässt Unternehmen
  • Urheberrechtsprobleme bei KI-Sprachmodellen
  • Strukturelle Herausforderungen im Technologiesektor

Die Tech-Giganten stehen derzeit unter verstärkter Beobachtung, und Meta Platforms findet sich gleich an mehreren Fronten in schwierigen Situationen wieder. Der Facebook-Mutterkonzern sieht sich aktuell mit einer Untersuchung des US-Senats konfrontiert, die seine Bemühungen um Marktzugang in China unter die Lupe nimmt. Ein Senatsuntersuchungsausschuss unter Leitung von Senator Ron Johnson hat die Überprüfung eingeleitet und fordert von Meta-CEO Mark Zuckerberg umfassende Unterlagen an. Im Fokus stehen Vorwürfe, das Unternehmen habe Zensurwerkzeuge für die Kommunistische Partei Chinas entwickelt, um Zugang zum chinesischen Markt zu erhalten. Die Senatoren verlangen die Offenlegung sämtlicher Kommunikation mit chinesischen Regierungsvertretern seit 2014. Diese Forderungen treffen den Konzern in einer Zeit, in der er bereits mit anderen Herausforderungen zu kämpfen hat.

Personelle Umbrüche in der KI-Forschung

Parallel zur Untersuchung des US-Senats muss Meta den Abgang einer Schlüsselfigur im Bereich der künstlichen Intelligenz verkraften. Joelle Pineau, die Leiterin der KI-Forschungsabteilung, hat angekündigt, das Unternehmen nach acht Jahren zu verlassen. Ihr Weggang am 30. Mai kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da Meta gerade aggressiv in den KI-Bereich investiert und mit anderen Tech-Riesen im Wettbewerb steht. Pineau leitete seit 2023 die Fundamental AI Research Group (FAIR) des Konzerns und arbeitete an zahlreichen Projekten, die heute in vielen Produkten des Unternehmens zum Einsatz kommen, darunter PyTorch, FAISS, Llama und andere. Meta hatte erst im vergangenen Jahr seine KI-Abteilung umstrukturiert, um seine Forschungsaktivitäten zu bündeln und die Integration fortschrittlicher KI-Technologien in seine Produkte und Dienstleistungen zu beschleunigen. Zusätzliche Bedenken werfen Vorwürfe auf, dass Meta seine Sprachmodelle wie Llama 3 mit Millionen urheberrechtlich geschützter Bücher trainiert haben soll, ohne die Einwilligung der Autoren einzuholen. In Großbritannien haben sich bereits namhafte Schriftsteller wie Kazuo Ishiguro zu diesem Thema geäußert und eine Petition gestartet, um ihre Werke vor unerlaubter Nutzung für KI-Training zu schützen.

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