Kurz zusammengefasst:
  • Erhebliche Kapitalaufstockung für Rechenzentrumsinfrastruktur
  • Aktienkurs mit deutlichen Schwankungen
  • Analysten uneinig über finanzielle Auswirkungen
  • Institutionelle Anleger bleiben engagiert

Der Meta-Aktienkurs verzeichnete am vergangenen Freitag einen Anstieg von 2,26% auf 552,60 Euro. Trotz des positiven Tagesabschlusses liegt die Aktie seit Jahresbeginn mit 5,41% im Minus und hat insbesondere in den vergangenen 30 Tagen deutlich an Wert verloren (-18,13%). Die Notierung befindet sich aktuell fast 22% unter dem 52-Wochen-Hoch von 708,00 Euro, das vor gut einem Monat erreicht wurde.

Meta erlebte in den vergangenen Wochen erhebliche Kursschwankungen, die sowohl interne strategische Entscheidungen als auch breitere Markttrends widerspiegeln. Am 18. März sank die Aktie um 3,7% und löschte damit die bisherigen Jahresgewinne aus. Dennoch setzt das Unternehmen seinen Kurs bei Investitionen in künstliche Intelligenz unbeirrt fort.

Massive Investitionen in KI-Infrastruktur

Meta plant eine deutliche Erhöhung seiner Kapitalausgaben auf 60 bis 65 Milliarden Dollar für das Jahr 2025. Dies stellt eine signifikante Steigerung gegenüber den zuvor für 2024 veranschlagten 38 bis 40 Milliarden Dollar dar. CEO Mark Zuckerberg bezeichnete das laufende Jahr als „entscheidendes Jahr für KI“, wobei die Investitionen auf den Aufbau massiver Rechenzentren und die Verbesserung der KI-Fähigkeiten abzielen.

Diese strategische Ausrichtung wird von Analysten unterschiedlich bewertet. Justin Patterson von KeyBanc Capital Markets reduzierte sein Kursziel für Meta auf 710 Dollar und verwies dabei auf „größere makroökonomische Unsicherheiten“, die die Werbeeinnahmen beeinträchtigen könnten. Er äußerte Bedenken, dass erhöhte KI-bezogene Ausgaben den Gewinn belasten könnten, falls das Umsatzwachstum sich verlangsamt.

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Institutionelles Vertrauen trotz kurzfristiger Schwankungen

Trotz der jüngsten Volatilität zeigen institutionelle Anleger weiterhin Vertrauen in die langfristigen Aussichten des Unternehmens. Lee Danner & Bass Inc. hat kürzlich zusätzliche Meta-Aktien erworben, was das anhaltende Vertrauen in die strategische Ausrichtung des Konzerns widerspiegelt.

Die technischen Indikatoren präsentieren ein gemischtes Bild: Während der aktuelle Kurs leicht über dem 200-Tage-Durchschnitt liegt (+3,13%), notiert er deutlich unter dem 50-Tage-Durchschnitt (-11,55%). Der RSI-Wert von 83,4 deutet zudem auf eine überkaufte Situation hin, und die annualisierte 30-Tage-Volatilität von 33,49% unterstreicht die derzeitige Marktunruhe im Technologiesektor.

Der Fokus von Meta auf KI-Entwicklung positioniert das Unternehmen für zukünftiges Wachstum. Gleichzeitig veranschaulichen die Kursschwankungen die Herausforderungen, die Technologieunternehmen inmitten erheblicher Investitionen in aufkommende Technologien und einem volatilen Marktumfeld bewältigen müssen.

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