Lockheed Martin gerät zunehmend unter Druck. Die Aktie des Rüstungs- und Luftfahrtkonzerns notiert aktuell bei 408,65 Euro und verzeichnet damit einen Tagesverlust von 1,52%. Seit Jahresbeginn hat das Papier bereits mehr als 13% an Wert eingebüßt.
RBC Capital Markets stufte die Lockheed-Aktie am 27. März 2025 von „Outperform“ auf „Sector Perform“ herab und senkte das Kursziel von 550 auf 480 Dollar. Diese Entscheidung folgt auf den Verlust des Auftrags für das F-47-Programm der US-Luftwaffe an Boeing. Der verlorene Großauftrag wirft Fragen zur langfristigen Wachstumsperspektive des Unternehmens auf. Seit der Bekanntgabe des Vertragsverlusts am 21. März ist der Aktienkurs um fast 5% gefallen und nähert sich mit einem Abstand von nur 1,52% bedenklich seinem 52-Wochen-Tief.
F-35-Programm in der Kritik
Das F-35-Programm, Lockheeds wichtigstes Kampfflugzeugprojekt, steht unter verstärkter Beobachtung. Kritiker, darunter Präsident Trump und Elon Musk, haben die hohen Kosten des Programms bemängelt, dessen Gesamtlebenszykluskosten auf etwa 2 Billionen Dollar geschätzt werden. Diese Bedenken könnten künftige Bestellungen und die weitere Entwicklung des Programms beeinflussen und setzen den Konzern zusätzlich unter Druck.
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Am selben Tag der Herabstufung kündigte Lockheed Martin eine Zusammenarbeit mit Google Cloud an. Die Partnerschaft zielt darauf ab, Googles generative KI in Lockheeds KI-Factory-Ökosystem zu integrieren. Dies soll KI-gestützte Lösungen in den Bereichen nationale Sicherheit, Luft- und Raumfahrt sowie wissenschaftliche Anwendungen verbessern. Durch die Kooperation sollen Prozesse für KI-Modelltraining, -bereitstellung und -erhaltung beschleunigt werden.
Internationale Verträge trotz Herausforderungen
Trotz der aktuellen Schwierigkeiten sichert sich Lockheed Martin weiterhin internationale Aufträge, insbesondere mit Australien. Das Unternehmen führt Gespräche über die lokale Produktion von Gelenkten Mehrfachraketenwerfersystemen (GMLRS), um globale Lieferengpässe zu beheben und regionale Verteidigungsbedürfnisse zu erfüllen. Allerdings bestehen weiterhin Herausforderungen, darunter Lieferkettenprobleme und die Notwendigkeit von Mitarbeiterschulungen.
Die Aktie bewegt sich derzeit 14,29% unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt von 476,76 Euro und hat seit dem 52-Wochen-Hoch von 568,60 Euro im Oktober 2024 mehr als 28% an Wert verloren. Diese technische Schwäche spiegelt die fundamentalen Herausforderungen wider, mit denen der Rüstungskonzern konfrontiert ist. Investoren verfolgen aufmerksam, wie Lockheed Martin diese aktuellen Herausforderungen bewältigen und seine Marktposition in der volatilen Verteidigungsindustrie behaupten wird.
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