Lockheed Martin verzeichnete am Freitag einen deutlichen Kursrückgang von 5,55% auf 406,05 €. Diese negative Entwicklung setzt sich in einem größeren Abwärtstrend fort, bei dem die Aktie inzwischen fast 29% unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 568,60 € liegt, das im Oktober 2024 erreicht wurde. Bemerkenswert ist auch, dass der Kurs mit nur 0,67% Abstand zum 52-Wochen-Tief steht und deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt liegt.
Ein wesentlicher Faktor für den jüngsten Kursrückgang ist Boeings Erfolg bei der Sicherung des Vertrags für das Next Generation Air Dominance (NGAD)-Programm der US-Luftwaffe. Präsident Donald Trump verkündete die Entscheidung, Boeing mit der Entwicklung des F-47 Kampfjets zu beauftragen. Dieser Vertrag mit einem Wert von über 20 Milliarden Dollar eröffnet Boeing die Aussicht auf umfangreiche zukünftige Aufträge und stellt einen erheblichen Rückschlag für Lockheed Martin dar, das als starker Anwärter für das Programm galt.
Internationale Herausforderungen
Jenseits des US-Marktes sieht sich Lockheed Martin auch mit Schwierigkeiten bei internationalen Partnern konfrontiert. Kanada überdenkt seine ursprüngliche Zusage zum Kauf von 88 F-35 Kampfjets aufgrund sich verändernder geopolitischer Dynamiken. Die kanadische Regierung erkundet Alternativen und führt Gespräche mit europäischen Herstellern, was auf Bedenken hinsichtlich der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten hindeutet.
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Als Reaktion auf Bedenken bezüglich der F-35 hat Lockheed Martin Gerüchte über die Fähigkeiten des Flugzeugs adressiert. Das Unternehmen hat Behauptungen über die Existenz eines Fernabschaltmechanismus („Kill Switch“) im Flugzeug zurückgewiesen, um internationale Verbündete über die Integrität und Autonomie ihrer Flotten zu beruhigen. Diese Klarstellung ist entscheidend für die Aufrechterhaltung des Vertrauens unter den globalen Partnern und den fortgesetzten Erfolg des F-35-Programms.
Die aktuellen Herausforderungen von Lockheed Martin unterstreichen die dynamische und wettbewerbsintensive Natur der Verteidigungsindustrie. Die Fähigkeit des Unternehmens, diese Rückschläge zu bewältigen, wird von seinen strategischen Reaktionen abhängen, einschließlich der Verfolgung neuer Verträge und der Stärkung seiner Position im zunehmend komplexen globalen Verteidigungsmarkt.
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