Lockheed Martin Aktie: Allmähliche Entwicklung in Sicht
Der US-Verteidigungsriese sichert sich einen 4,94-Milliarden-Dollar-Vertrag für Präzisionsraketen und erweitert gleichzeitig sein internationales Geschäft mit Kampfjet-Lieferungen.

- Großauftrag für neuartige Präzisionswaffen
- Auslieferung von F-35-Kampfjets an Norwegen abgeschlossen
- Erster F-16 Block 70 für Taiwan präsentiert
- Quartalsberichte folgen Ende April
Lockheed Martin hat einen bedeutenden Vertrag im Wert von bis zu 4,94 Milliarden Dollar mit der US-Armee für die Produktion von Precision Strike Missiles (PrSM) erhalten. Der am 31. März 2025 vergebene Auftrag umfasst Präzisionsraketen, die als Ersatz für das Army Tactical Missile System (ATACMS) dienen und eine Reichweite von über 500 Kilometern aufweisen. Die Aktie des Rüstungskonzerns liegt aktuell bei 415,75 Euro und verzeichnet einen leichten Anstieg um 0,60 Prozent im Tagesvergleich, steht jedoch seit Jahresbeginn mit einem Minus von 11,56 Prozent unter Druck.
Die neuen Raketensysteme sind kompatibel mit Plattformen wie dem High Mobility Artillery Rocket System (HIMARS) und dem Multiple Launch Rocket System (MLRS). Dieser Vertragsabschluss unterstreicht die wachsende Nachfrage nach fortschrittlichen Raketensystemen angesichts globaler Sicherheitsherausforderungen.
Internationale Lieferungen und Meilensteine
Auf internationaler Ebene hat Lockheed Martin kürzlich die Auslieferung des 51. und 52. F-35A-Kampfjets an die königlich norwegische Luftwaffe abgeschlossen. Damit wird Norwegen zur ersten F-35-Partnernation, die ihr geplantes Beschaffungsprogramm vollständig umgesetzt hat. Dieser Meilenstein unterstreicht Lockheeds Fähigkeit zur Lieferung moderner Verteidigungstechnologie an internationale Partner.
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Parallel dazu präsentierte das Unternehmen am 28. März 2025 in seinem Werk in Greenville, South Carolina, den ersten neu gebauten F-16 Block 70 Kampfjet für Taiwan. Dieses Flugzeug ist Teil einer Bestellung von insgesamt 66 Einheiten und wird Taiwans Verteidigungsfähigkeiten mit modernster Kampfflugzeugtechnologie stärken. Diese internationalen Projekte festigen die Position des Konzerns im globalen Verteidigungsmarkt, obwohl der Aktienkurs mit einem Abstand von fast 27 Prozent zum 52-Wochen-Hoch von 568,60 Euro noch deutlich unter seinem Potenzial liegt.
Die jüngsten Vertragsabschlüsse und internationalen Lieferungen positionieren Lockheed Martin vorteilhaft innerhalb der Verteidigungsindustrie. Die Investition der US-Armee in das PrSM-System signalisiert eine strategische Verschiebung hin zu verbesserten Präzisionsfähigkeiten mit großer Reichweite. Allerdings verdeutlicht der kürzliche Verlust des Next Generation Air Dominance (NGAD)-Vertrags an Boeing im Wert von über 20 Milliarden Dollar die intensiven Wettbewerbsdynamiken in der Verteidigungsbranche.
Lockheed Martin wird seine Ergebnisse für das erste Quartal 2025 am 22. April in einer Telefonkonferenz präsentieren, bei der die Unternehmensführung die finanziellen Ergebnisse und strategischen Initiativen erläutern wird.
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