Gold: Neue Erfolge erkundet

Geopolitische Spannungen und neue US-Zollpolitik treiben Edelmetall auf Rekordwert. Zentralbanken und ETF-Investoren verstärken Nachfrage nach sicherem Anlagehafen.

2 Min. Lesezeit
Kurz zusammengefasst:
  • Handelspolitische Unsicherheiten beflügeln Edelmetallkurse
  • Zentralbanken diversifizieren Währungsreserven
  • Bank of America prognostiziert weiteren Kursanstieg
  • Geringe Kursschwankungen trotz Marktvolatilität

Der Goldpreis verzeichnete am Mittwoch einen bemerkenswerten Anstieg auf 3.162,10 USD pro Unze und markierte damit ein neues Allzeithoch. Die Notierung hat damit das 52-Wochen-Hoch erreicht und liegt 0,43% über dem gestrigen Schlusskurs von 3.148,50 USD. Der Edelmetallmarkt befindet sich in einem historischen Aufschwung, der von verschiedenen globalen Faktoren angetrieben wird.

Die aktuelle US-Handelspolitik spielt eine entscheidende Rolle für die Goldpreisentwicklung. Die von Präsident Donald Trump angekündigten Zölle auf Importe aus Ländern mit Handelsungleichgewicht, die am 2. April 2025 in Kraft treten, haben weltweit Befürchtungen über Handelskonsequenzen ausgelöst. Diese geopolitische Unsicherheit verstärkt die Nachfrage nach Gold als Wertspeicher und sicherem Hafen in volatilen Zeiten.

Starke institutionelle Nachfrage treibt den Markt

Zentralbankkäufe bilden eine weitere tragende Säule der aktuellen Goldpreisentwicklung. Besonders Schwellenländer wie China und Russland haben ihre Goldreserven zuletzt deutlich aufgestockt. Diese institutionellen Käufe stützen nicht nur den Preis, sondern signalisieren auch ein strategisches Umdenken in der globalen Währungsdiversifizierung.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Gold?

Parallel dazu verzeichnen goldbesicherte ETFs erhöhte Zuflüsse, was das wachsende Anlegervertrauen in das Edelmetall als Absicherungsinstrument gegen wirtschaftliche Unsicherheiten widerspiegelt. Die Kombination aus institutionellem Interesse und Einzelinvestoren schafft eine breite Nachfragebasis.

Optimistische Marktprognosen für die kommenden Jahre

Die Bank of America hat angesichts dieser Entwicklungen ihre Goldpreisprognosen nach oben korrigiert. Für 2025 wird ein Durchschnittspreis von 3.063 USD pro Unze erwartet, während die Prognose für 2026 bei 3.350 USD liegt. Diese Anpassungen reflektieren die anhaltenden Unsicherheiten im globalen Wirtschaftssystem und besonders in der US-Handelspolitik.

Die relative Stabilität des Goldpreises mit einer moderaten Volatilität von 5,67% über die letzten 30 Tage unterstreicht die Rolle des Edelmetalls als verlässlicher Wertspeicher. Trotz des erreichten Rekordhochs deutet die Kombination aus geopolitischen Spannungen, wirtschaftlichen Unsicherheiten und solider institutioneller Nachfrage darauf hin, dass Gold seine Position als bevorzugte Anlageklasse in einem zunehmend komplexen Marktumfeld weiter festigen könnte.

Gold-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Gold-Analyse vom 2. April liefert die Antwort:

Die neusten Gold-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Gold-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 2. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Gold: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




Weitere Artikel zu Goldbarren