Kurz zusammengefasst:
  • Schnelle Kapitalrückgewinnung im arktischen Ölprojekt
  • Ausbau der CO₂-Speicherung in Westnorwegen
  • Halbierung der Investitionen für Erneuerbare
  • Attraktive Dividendenrendite trotz Gewinnrückgang

Equinor verzeichnet bedeutende betriebliche Fortschritte mit der Produktionsaufnahme im Johan Castberg Ölfeld in der Barentssee. Das norwegische Energieunternehmen startete am 31. März 2025 die Förderung in diesem arktischen Projekt, das über die nächsten 30 Jahre betrieben werden soll und Norwegens Position als Energieexporteur festigt. Die Aktie des Unternehmens notiert aktuell bei 24,85 Euro und konnte im letzten Monat um beachtliche 14,46 Prozent zulegen.

Das Johan Castberg Ölfeld verspricht eine schnelle Amortisation der Investitionen. Nach Unternehmensangaben wird sich die Investitionssumme von 8 Milliarden US-Dollar in weniger als zwei Jahren auszahlen. Parallel dazu treibt Equinor seine Klimaschutzaktivitäten voran, indem es gemeinsam mit Shell und TotalEnergies 7,5 Milliarden norwegische Kronen (etwa 714 Millionen US-Dollar) in die Erweiterung eines CO₂-Speicherprojekts in Westnorwegen investiert. Durch diese Maßnahme soll die jährliche CO₂-Injektionskapazität der Northern Lights-Anlage von 1,5 Millionen auf über 5 Millionen Tonnen gesteigert werden.

Strategische Neuausrichtung bei erneuerbaren Energien

Trotz dieser Klimaschutzinvestitionen passt Equinor seine Strategie im Bereich erneuerbare Energien an. Das Unternehmen hat seine geplanten Investitionen in diesem Sektor von ursprünglich 10 Milliarden US-Dollar auf 5 Milliarden US-Dollar für die kommenden zwei Jahre halbiert. Diese Entscheidung spiegelt eine Neujustierung der Unternehmensprioritäten wider und könnte Fragen zur langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie aufwerfen.

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Finanziell steht Equinor vor Herausforderungen. Im letzten Quartal verzeichnete das Unternehmen einen Rückgang des Nettogewinns um 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dennoch bleibt die Aktie mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 8,37 und einer Dividendenrendite von 5,38 Prozent für Anleger interessant. Der aktuelle Kurs liegt zwar 7,96 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 27,00 Euro, konnte sich aber deutlich vom Jahrestief abheben und notiert 19,64 Prozent über dem 52-Wochen-Tief von 20,77 Euro.

Die Balancefindung zwischen traditionellem Kerngeschäft und der Transformation hin zu nachhaltigeren Energieformen bleibt die zentrale strategische Herausforderung für Equinor. Die technischen Indikatoren deuten auf eine positive Entwicklung hin, da der Kurs mit 9,45 Prozent deutlich über dem 50-Tage-Durchschnitt und mit 6,14 Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt liegt.

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