Eni SpA Aktie: Die Bedeutung neuer Informationen
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Der italienische Energieriese Eni SpA passt seine Strategie an die veränderten Marktbedingungen an und setzt verstärkt auf Aktionärsrendite. Trotz eines erheblichen Gewinneinbruchs im vergangenen Geschäftsjahr – der bereinigte Betriebsgewinn (EBIT) sank um ein Fünftel auf 14,3 Milliarden Euro, während der Nettogewinn sogar um 45 Prozent auf 2,64 Milliarden Euro einbrach – plant der Konzern, die Ausschüttungen an seine Anteilseigner deutlich zu erhöhen. Diese überraschende Entwicklung ist Teil einer neuen Unternehmensstrategie, die bis 2028 reicht. Der Ölkonzern kündigte konkret an, die Dividende für 2025 um 5 Prozent auf 1,05 Euro je Aktie anzuheben. Zudem sollen Aktienrückkäufe im Wert von zunächst 1,5 Milliarden Euro durchgeführt werden, mit der Option, das Volumen auf bis zu 3,5 Milliarden Euro aufzustocken.
Reaktion auf Normalisierung der Energiepreise
Die Gewinnrückgänge sind hauptsächlich auf die Normalisierung der Öl- und Gaspreise zurückzuführen, nachdem der Konzern – wie die gesamte Branche – in den vergangenen Jahren von den kriegsbedingten Preisanstiegen profitiert hatte. Im Jahr 2023 verzeichnete Eni noch einen operativen Gewinn von fast 18 Milliarden Euro, während es im Jahr 2022 sogar 25 Milliarden Euro waren. Dennoch passt der Konzern seine Ausschüttungspolitik an und will künftig zwischen 35 und 40 Prozent des operativen Cashflows an die Aktionäre ausschütten – eine Steigerung gegenüber den bisherigen 30 bis 35 Prozent. Im abgelaufenen Jahr flossen bereits 5,1 Milliarden Euro durch Dividenden und Aktienrückkäufe an die Investoren zurück. Die Börse reagierte verhalten auf die Nachrichten; die Eni-Aktie verzeichnete leichte Kursverluste. Analysten bewerteten die Quartalsergebnisse als durchwachsen, wobei die Gewinnkennzahlen enttäuschten, der Finanzmittelfluss jedoch die Erwartungen übertraf.
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