Die Deutsche Post-Aktie verzeichnet am Donnerstag, dem 3. April 2025, einen deutlichen Rückgang von 5,02 Prozent auf 37,31 Euro. Innerhalb der letzten sieben Handelstage hat das Papier insgesamt 6,68 Prozent an Wert eingebüßt. Mehrere Führungskräfte des Unternehmens haben kürzlich Aktienverkäufe getätigt. Aufsichtsratsmitglied Jörg von Dosky veräußerte am 2. April 581,6136 Aktien zu 39,4819 Euro pro Stück, um Steuerverbindlichkeiten aus einem Belegschaftsaktienprogramm zu begleichen. Das Transaktionsvolumen betrug 22.963,24 Euro. Am selben Tag verkaufte auch Vorstandsmitglied Pablo Ciano 1.991,3465 Aktien zum gleichen Kurs, was einem Gesamtvolumen von 78.622,23 Euro entspricht. Beide Transaktionen wurden über CBOE Europe – DXE Order Books abgewickelt.
Der Logistikkonzern rechnet im deutschen Brief- und Paketgeschäft ab 2025 mit einer Stabilisierung des operativen Gewinns (EBIT) bei einer Milliarde Euro, erwartet jedoch erst nach 2030 wieder steigende Gewinne in diesem Segment. Diese Prognose wurde im Rahmen einer Investorenpräsentation zum Kapitalmarkttag veröffentlicht. Seit Jahresbeginn konnte die Aktie trotz des jüngsten Rückgangs noch ein Plus von 10,16 Prozent verzeichnen.
Effizienzprogramm und strategische Ausrichtung
Mit dem umfassenden Programm „Fit for Growth“ verfolgt der Konzern mehrere strategische Ziele. Die Kostenbasis soll ab 2027 um mehr als eine Milliarde Euro gesenkt werden. Im Segment Post & Paket Deutschland plant das Unternehmen, rund 8.000 Stellen sozialverträglich abzubauen. Mittelfristig strebt die Deutsche Post einen operativen Gewinn von über sieben Milliarden Euro an. Bernstein Research hat die Einstufung für DHL Group (ehemals Deutsche Post) mit einem Kursziel von 46 Euro auf „Outperform“ belassen. Analyst Alexander Irving sieht angesichts der aktuellen Handelsentwicklungen eher eine „Wiedergeburt der Globalisierung“ als eine Deglobalisierung. Die Auswirkungen der neuen US-Zollpolitik auf den Welthandel bleiben abzuwarten, doch der Konzern zeigt sich für diese Herausforderungen gut positioniert.
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Nachhaltigkeitsinitiativen und Kapitalrückführungen
Neben den strukturellen Veränderungen treibt die Deutsche Post auch Nachhaltigkeitsinitiativen voran. Das Unternehmen hat die erste Briefmarke aus Recyclingpapier eingeführt. Die „Blumenbrief“-Marke verwendet 12,8 Tonnen Recyclingmaterial und ist Teil der Strategie, nassklebende Briefmarken vollständig auf Ökopapier umzustellen. Parallel dazu setzt der Konzern sein Aktienrückkaufprogramm fort. Vom 24. bis 28. März wurden 120.696 Aktien zu durchschnittlich 40,76 Euro zurückgekauft. Seit Programmbeginn am 7. März hat das Unternehmen insgesamt 1.188.317 Aktien erworben. Diese Maßnahmen sollen zur Stabilisierung des Aktienwerts beitragen und das Vertrauen der Investoren stärken.
Mit einem aktuellen RSI-Wert von 95,6 erscheint die Aktie derzeit deutlich überkauft, was den jüngsten Kursrückgang teilweise erklären könnte. Das 52-Wochen-Hoch von 43,35 Euro, erreicht am 6. März 2025, liegt inzwischen fast 14 Prozent über dem aktuellen Kurs. Die Kombination aus Effizienzsteigerungen, Nachhaltigkeitsbemühungen und Kapitalrückführungen positioniert den Logistikkonzern für die kommenden Jahre, während die Reaktion der Märkte auf die neuen US-Zölle und deren Auswirkung auf das globale Logistikgeschäft kritische Faktoren für die künftige Performance der Aktie bleiben.
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