Commerzbank Aktie: Starkes Fundament gelegt!
Inmitten von Führungswechseln und regulatorischen Entwicklungen zeigt die Frankfurter Bank operative Stärke, während UniCredit ihre Beteiligungserhöhung vorantreibt.

- Bankaktie mit beeindruckender Jahresperformance
- CEO-Wechsel steht für Ende 2025 bevor
- EZB genehmigt UniCredit Anteilserhöhung
- Wettbewerbsbehörde prüft Beteiligungsabsichten
Die Commerzbank steht aktuell an einem entscheidenden Wendepunkt. Bei einem Aktienkurs von 22,48 Euro zum gestrigen Handelsschluss und einer beeindruckenden Jahresperformance von über 76 Prozent innerhalb der letzten zwölf Monate, blickt das Institut auf weitreichende Veränderungen. CEO Manfred Knof kündigte im September 2024 an, nach Ablauf seiner fünfjährigen Amtszeit im Dezember 2025 nicht für eine Vertragsverlängerung zur Verfügung zu stehen. Unter seiner Führung wurden umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen umgesetzt, darunter Personalabbau und Filialschließungen, die maßgeblich zur Kurserholung beigetragen haben.
Im Schatten dieser Entwicklungen vollzieht sich ein Führungswechsel auf wichtigen Positionen. Im November 2024 wurde Carsten Schmitt zum neuen Finanzvorstand ernannt. Der frühere Danske-Bank-Manager bringt 20 Jahre Commerzbank-Erfahrung mit und soll sein Amt spätestens im Frühjahr 2025 antreten. Diese Personalie fällt in eine Phase, in der die italienische UniCredit ihre Übernahmeabsichten intensiviert.
UniCredits Vorstoß und regulatorische Entwicklungen
Die Europäische Zentralbank (EZB) erteilte UniCredit im März 2025 die Genehmigung, den Anteil an der Commerzbank auf bis zu 29,9 Prozent zu erhöhen. Dies markiert einen wichtigen Schritt in den Übernahmeplänen der Italiener, wobei eine Entscheidung über eine vollständige Übernahme voraussichtlich erst 2026 fallen soll. Der Kurs der Commerzbank liegt trotz eines leichten Rückgangs von knapp 3 Prozent in der vergangenen Woche aktuell 36,29 Prozent über seinem 200-Tage-Durchschnitt, was die hohen Erwartungen des Marktes an den möglichen Zusammenschluss widerspiegelt.
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Die deutsche Regierung sowie das Management der Commerzbank stehen den Übernahmeplänen kritisch gegenüber und betonen den Wert der Unabhängigkeit des Instituts. Parallel dazu läuft ein Prüfverfahren der deutschen Wettbewerbsbehörde, die bis zum 14. April 2025 über eine vorläufige Zustimmung zur UniCredit-Beteiligung entscheiden soll. Diese regulatorischen Hürden bilden zentrale Faktoren im weiteren Verlauf der Übernahmebemühungen.
Operative Stärke trotz Übernahmeszenario
Ungeachtet der Übernahmediskussionen demonstriert die Commerzbank ihre operative Stärke im Kapitalmarktgeschäft. Anfang April 2025 übernahm das Institut die Rolle des Stabilisierungskoordinators für eine 5,5-jährige Hypothekenpfandbrief-Anleihe der Aareal Bank AG. Diese Transaktion unterstreicht die weiterhin solide Positionierung der Bank im deutschen Finanzsektor.
Die kommenden Monate werden entscheidend für die Zukunft der Commerzbank sein. Der Aktienkurs befindet sich mit einem Abstand von nur 9,61 Prozent zu seinem 52-Wochen-Hoch in einer starken Position und spiegelt die Erwartungen des Marktes an eine positive Weiterentwicklung wider. Die strategische Ausrichtung wird maßgeblich von den anstehenden regulatorischen Entscheidungen, der Positionierung der deutschen Regierung sowie den weiteren Schritten von UniCredit abhängen.
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