Commerzbank-Aktie: Fatal!

Die italienische Unicredit bremst Übernahmeambitionen, während Marktschwäche und gestiegene Bewertung den Aktienkurs der Commerzbank unter Druck setzen.

Kurz zusammengefasst:
  • DAX-Schwäche belastet Banksektor
  • Unicredit verzögert potenzielle Übernahme
  • Kursanstieg erschwert Akquisitionspläne
  • Positiver Ausblick durch Zinsumfeld

Die Aktie der Commerzbank hat in den vergangenen Tagen spürbar korrigiert. Sahen die Investoren am 18. März noch Kurse knapp unter 25 Euro, steht der Kurs nun im Bereich um 22,20 Euro. Es gibt mehrere Gründe für diese Korrektur.

Der Gesamtmarkt ist schwach

Einen großen Einfluß hat die allgemeine Schwäche im DAX. Das belastet natürlich auch den Kurs der Commerzbank-Aktie. Aber das ist nicht der einzige Grund.

Die Unicredit tritt auf die Bremse

Die italienische Großbank Unicredit hat bereits im September des vergangenen Jahres ihr Interesse an einer Übernahme der Commerzbank bekundet. Dieses Vorhaben traf auf massiven Widerstand des deutschen Bankhauses. Das reagierte mit massive Kurspflege auf die mögliche Übernahme. Es wurden massiv eigene Aktien gekauft, um so den Wert der verbliebenen Anteilscheine im Wert zu steigern. Eine anlegerfreundliche Ausschüttungspolitik wurde etabliert. Diese Maßnahmen waren erfolgreich. Denn der Kurs stieg vom September des vergangenen Jahres von rund 15 Euro auf in der Spitze knapp 25 Euro.

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Der Kurs ist den Italienern zu hoch

Mit diesem Anstieg hatte sich eine mögliche Übernahme massiv verteuert. „Plötzlich“ betonte die Unicredit, dass sie mit der Übernahme viel Zeit habe und andere Projekte drängender seien. Hier liegt der Verdacht nahe, dass die Italiener mit diesen Äußerungen den Kurs ein wenig „drücken“ wollen, um die Kosten der Übernahme im Rahmen zu halten.

Commerzbank:  Profiteur von höheren Zinsen

Die Commerzbank ist wie der gesamte Bankensektor ein Profiteur höherer Zinsen. Und diese werden wohl in der nächsten Zeit zumindest nicht wieder massiv sinken. So ist es für die Banken immer ein „nettes Zubrot“, wenn sie die höheren Zinsen bei Krediten direkt an die Kunden weitergeben. Die Zinsen für Guthaben folgen in der Regel erst sehr viel später.

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