BYD-Aktie: Alles Aus?
Analyse der aktuellen Marktposition von BYD nach dem gestrigen Kursverlust und den möglichen Auswirkungen der neuen US-Zollbestimmungen auf chinesische Fahrzeughersteller.

- Kursrückgang von über einem Prozent
- Distanz zum Allzeithoch beträgt 3,5 Prozent
- Neue US-Zollregelungen durch Trump
- Mögliche Stimmungsänderung im Markt
BYD ist in einer heiklen Situation. Gestern verlor der Titel mehr als -1,06 % und ging mit rund 46,80 Euro durch das Kursziel. Damit fehlen aktuell rund 3,5 % um das nächste Allzeithoch zu realisieren. Das ist kein Drama. Problematisch ist heute Vormittag das Verhalten von Donald Trump.
- Der hat jetzt für „alle“ Autos, die in die USA importiert werden, ab dem 2. April 25 % Zoll eingeführt. Das betrifft BYD nicht, weil ohnehin schon 20 % Zol auf chinesische Produkte erhoben werden. Die aktuelle Stimmung jedoch könnte nachlassen, wie die Reaktionen in den USA zeigen.
- BYD wird auf der anderen Seite jedoch mittelfristig in „Übersee“ selbst produzieren, gab der Konzern bekannt. Das würde das Zollproblem ohnehin lösen.
BYD: Technologisch vorne
Erst vor wenigen Tagen wurde allerdings bekannt, dass das Unternehmen den Markt mit seiner technologischen Fähigkeit überrascht hat. Die Ladefähigkeit der E-Fahrzeuge wird sich verbessern: Auf nur noch 5 Minuten pro 400 KM reduziert BYD die Ladezeiten, zunächst indes nur in China.
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Zudem hat BYD noch bekannt gegeben, dass es in Übersee bis zum Jahr 2028 massiv nachlegen wird. BYD wird den Umsatz dort verdoppeln, so die Ankündigung. Dafür würde die Produktion nach Übersee verlegt, Einzelteile aus China würden dort zusammengesetzt. Dies ist allerdings unabhängig von dem, was Donald Trump nun ankündigte, genau das, was die Zollpolitik der USA möchte.
Die Börsen haben also aktuell offenbar zumindest BYD noch im starken Aufwärtstrend gehalten. Die 100- und die 200-Tage-Linie sind weit mit mehr als 30 % Abstand entfernt. Das gilt als gutes Signal. Der Aufwärtstrend von BYD hat beste Aussichten, so die Aussicht aus dieser Perspektive.
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