BMW VZ Aktie: Scheint ratlos!

Der Münchner Automobilhersteller kämpft mit erheblichen Gewinnrückgängen und setzt auf KI-Partnerschaft mit Alibaba, um den wichtigen chinesischen Absatzmarkt zu beleben.

Kurz zusammengefasst:
  • Deutlicher Gewinneinbruch um 37 Prozent
  • KI-Kooperation mit Alibaba für China-Markt
  • EBIT-Margenprognose von 5-7 Prozent für 2025
  • Aktie 31 Prozent unter Jahreshöchststand

Die BMW Vorzugsaktie schloss am Freitag bei 72,15 Euro und verzeichnete damit einen Tagesverlust von 1,03 Prozent. Im Jahresvergleich fällt der Wertverlust mit 27,49 Prozent deutlich ins Gewicht. Seit dem 52-Wochen-Hoch von 104,80 Euro im April 2024 hat das Papier mehr als 31 Prozent eingebüßt. Mit einem RSI-Wert von 54,6 bewegt sich der Titel aktuell im neutralen Bereich.

BMW verzeichnete im Geschäftsjahr 2024 einen Rückgang des Nettogewinns um 37 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro. Der Umsatz sank um 8,4 Prozent auf 142 Milliarden Euro. Diese negative Entwicklung ist hauptsächlich auf gesunkene Verkaufszahlen im wichtigen chinesischen Markt sowie auf Qualitätsprobleme mit Continental-Bremsen zurückzuführen. Die Aktie notiert derzeit rund 4,8 Prozent unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 75,76 Euro, was die anhaltende Schwächephase unterstreicht.

Strategische Neuausrichtung in China

Um seine Position im chinesischen Markt zu stärken, hat BMW eine Partnerschaft mit dem Technologiekonzern Alibaba geschlossen. Im Mittelpunkt dieser Kooperation steht die Integration von Künstlicher Intelligenz in künftige Fahrzeugmodelle, die spezifisch für chinesische Kunden entwickelt werden. Durch fortschrittliche KI-Assistenten soll das Fahrerlebnis optimiert und besser auf die Bedürfnisse des lokalen Marktes ausgerichtet werden.

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Diese Initiative kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da der Autobauer sich von den Absatzrückgängen in China erholen muss. Die strategische Zusammenarbeit könnte entscheidend sein, um in einem der wichtigsten Absatzmärkte wieder Fuß zu fassen und den Abwärtstrend umzukehren.

Prognosen und Risikofaktoren

Für das laufende Geschäftsjahr 2025 prognostiziert BMW eine EBIT-Marge im Automobilsegment von 5 bis 7 Prozent. Der Absatz soll leicht über dem Niveau des Vorjahres liegen. Diese Prognosen stehen allerdings unter dem Vorbehalt möglicher neuer US-Einfuhrzölle auf Stahl und Aluminium, die die Auto-EBIT-Marge um etwa einen Prozentpunkt reduzieren könnten.

Die Aktie bewegt sich derzeit zwischen ihrem 52-Wochen-Tief von 62,00 Euro aus dem November 2024, von dem sie immerhin 16,37 Prozent entfernt liegt, und dem bereits erwähnten Jahreshoch. Die erhöhte Volatilität von 28,79 Prozent auf 30-Tage-Basis spiegelt die Unsicherheiten wider, mit denen der Automobilhersteller konfrontiert ist. Während der Kurs seit Jahresbeginn mit einem Plus von 0,49 Prozent nahezu unverändert ist, deuten die technischen Indikatoren auf eine anhaltende Konsolidierungsphase hin.

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