Kurz zusammengefasst:
  • BMW Motorrad erreicht Rekordabsatz in 2024
  • Insolvenzentscheidung für KTM am 25. Februar
  • Produktionsverlagerung nach Indien geplant
  • KTM könnte BMW-Einsteigermarke werden

Nennt man den Markennamen BMW denken die meisten Menschen an Autos. Dass die Münchener auch eine erfolgreiche Motorrad-Sparte haben, kommt hier vielen Investoren erst nach einem Moment des Nachdenkens in den Sinn.

BMW-Motorräder: Rekordabsatz in 2024

2024 konnte BMW 210.408 Motorräder an Kunden ausliefern. Damit erzielte BMW Motorrad 2024 das stärkste Absatzergebnis seiner Unternehmensgeschichte. Deutschland bleibt traditionell der größte Markt und trägt gemeinsam mit den Regionen Europa, USA, Asien und Lateinamerika einen maßgeblichen Anteil an diesem Rekord.

BMW kauft KTM?

In diesem Bereich sehen wir aktuell eine hochinteressante Entwicklung. Denn das Traditionsunternehmen KTM ist insolvent. BMW könnte sich nun die traditionsreiche österreichische Marke sichern. Am 25. Februar entscheidet das Insolvenzgericht, wie es mit KTM weitergeht. BMW wird hier wohl als Käufer favorisiert.

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Produktion geht aber nach Indien

Für die Arbeitnehmer bei KTM ist das aber keine gute Nachricht. Denn die Arbeitsplätze in Österreich sollen abgebaut werden. Die Produktion wird BMW aller Voraussicht nach nach Indien verlegen. Dort kämen dann der lokale BMW-Partner TVS in Frage. Auch der indische Bajaj-Konzern, der bereits in die Produktion der KTM-Motorräder involviert ist, wird in diesem Zusammenhang genannt. Forschung und Entwicklung werden wohl ebenfalls Österreich verlassen. Hier plant BMW nach Angaben informierter Kreise die Verlegung nach Deutschland.

BMW würde durch den Kauf von KTM eine traditionsreiche Marke übernehmen. Die Produktion nach Indien zu verlegen ist ein kostensenkender Schritt. KTM könnte unter BMW also durchaus eine „günstige“ Einsteigermarke werden. Auch wenn die Motorradsparte bei BMW im Vergleich zu den Automobilen relativ klein ist, sehen wir hier einen weiteren Schritt, die Kosten zu senken und die Marktstellung weiter auszubauen.

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