Block Aktie: Drohende Hürden voraus?
Jack Dorseys Fintech-Unternehmen steht unter Druck durch Sammelklagen, behördliche Strafen und Vorwürfe zu manipulierten Nutzerzahlen bei gleichzeitiger Kursschwäche.

- Sammelklage wegen angeblichen Wertpapierbetrugs
- Millionenstrafe vom Verbraucherschutz verhängt
- Aktie 29% im Monat gefallen
- Hindenburg-Bericht löste Untersuchungen aus
Das von Jack Dorsey geführte Zahlungsunternehmen Block, Inc. sieht sich weiterhin erheblichen rechtlichen Hürden gegenüber, die aus Vorwürfen bezüglich seiner Nutzermetriken und Compliance-Praktiken resultieren.
Eine Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs betrifft Investoren, die zwischen dem 26. Februar 2020 und dem 30. April 2024 Block-Aktien der Klasse A erworben haben. Die Klage bezieht sich auf einen Bericht von Hindenburg Research vom 23. März 2023, der Block beschuldigte, Nutzerzahlen aufgebläht und betrügerische Aktivitäten ermöglicht zu haben. Nachfolgende Untersuchungen durch die SEC und das US-Justizministerium haben die Prüfung der Compliance- und Risikomanagementpraktiken des Unternehmens intensiviert.
Anfang 2025 verhängte das Consumer Financial Protection Bureau (CFPB) eine Geldstrafe von 175 Millionen Dollar gegen Block. Die Behörde beanstandete Mängel bei der Verhinderung von Betrug auf der Cash App-Plattform und stellte fest, dass deren Verfahren anfällig für kriminelle Ausnutzung waren.
Juristische Schritte von Investoren und Unternehmensreaktion
Seit dem 18. März 2025 werden Investoren aufgefordert, sich an der Sammelklage gegen Block zu beteiligen. Anwaltskanzleien wie die Portnoy Law Firm und The Law Offices of Frank R. Cruz suchen aktiv nach Investoren, die während des genannten Zeitraums Verluste erlitten haben, und bieten kostenlose Fallbewertungen an.
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Block hat die Vorwürfe konsequent zurückgewiesen. Nach dem ersten Bericht von Hindenburg Research im März 2023 bezeichnete das Unternehmen die Behauptungen als „sachlich ungenau und irreführend“ und erklärte, sie seien darauf ausgelegt, Investoren zu täuschen und zu verwirren. Das Unternehmen kündigte an, rechtliche Schritte gegen den Leerverkäufer zu prüfen.
Trotz der anhaltenden rechtlichen Probleme hat die Block-Aktie in den letzten Wochen eine bemerkenswerte Volatilität gezeigt. Am vergangenen Freitag schloss die Aktie bei 56,76 Euro, was einem leichten Anstieg von 0,85% entspricht. Besorgniserregend für Anleger ist jedoch der deutliche Rückgang von 29,45% innerhalb des letzten Monats. Mit dem aktuellen Kurs liegt Block mehr als 39% unter seinem 52-Wochen-Hoch von 94,10 Euro, das im Dezember 2024 erreicht wurde, und notiert deutlich unter seinem 200-Tage-Durchschnitt.
Die aktuellen rechtlichen und regulatorischen Herausforderungen von Block verdeutlichen die Komplexität, mit der Technologieunternehmen bei der Bewältigung von Compliance-Anforderungen und der Aufrechterhaltung des Anlegervertrauens konfrontiert sind.
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