Befesa S Aktie: Innovationen schreiben Geschichte!
Der Industrie-Recycling-Spezialist übertrifft Erwartungen mit 17% EBITDA-Wachstum und prognostiziert zweistellige Zuwächse für 2025 trotz anhaltender China-Problematik.
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- Gewinnsteigerung durch verbesserte Zinkpreise
- Dividende sinkt auf 0,64 Euro je Anteil
- Aktienkurs mit positivem Momentum im SDAX
- USA-Expansion kompensiert Automobilschwäche
Der Industrie-Recycler Befesa S hat das vergangene Geschäftsjahr mit einem beeindruckenden vierten Quartal abgeschlossen und blickt optimistisch auf 2025. Nach vorläufigen Berechnungen stieg das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im Gesamtjahr um 17 Prozent auf 213,4 Millionen Euro, während der Umsatz um etwa fünf Prozent auf 1,24 Milliarden Euro kletterte. Konzernchef Asier Zarraonandia sprach vom „operativ besten“ Schlussquartal der Unternehmensgeschichte. Trotz dieses Erfolgs müssen Aktionäre eine niedrigere Dividende hinnehmen: Die Ausschüttung soll bei 0,64 Euro je Aktie liegen, nachdem sie für 2023 bereits auf 0,73 Euro reduziert worden war. An der Börse wurden die Nachrichten positiv aufgenommen – im frühen Handel stiegen die Papiere zeitweise um bis zu acht Prozent, bevor sie an der 200-Tage-Linie auf Widerstand trafen. Der positive Trend setzte sich fort und die Aktie gehörte mit einem Aufschlag zu den Spitzenreitern im SDAX.
Ausblick auf zweistelliges Wachstum
Für das laufende Geschäftsjahr bekräftigt das Management seine optimistische Haltung und prognostiziert ein „starkes zweistelliges Wachstum“ beim operativen Ergebnis. Diese Zuversicht basiert auf mehreren Faktoren: bessere Zinkabsicherungen, höhere Stahlstaubvolumen in den USA und kontinuierliche Verbesserungen in der Zinkraffination. Der Luxemburger Konzern hatte im vergangenen Jahr mit einigen Herausforderungen zu kämpfen, darunter zeitweise niedrigere Zinkpreise und ein schwaches drittes Quartal, was sogar zu einer Senkung der Jahresziele geführt hatte. Besonders das China-Geschäft bleibt problematisch, wo die Werke nur zur Hälfte ausgelastet waren. Dennoch konnte Befesa im vierten Quartal von gestiegenen Zinkpreisen, soliden Absatzmengen und optimierten Betriebskosten im Bereich Stahlstaub profitieren. Diese positiven Effekte konnten die geringere Aluminiummetallmarge im Sekundärgeschäft, das unter der schwächelnden Automobilbranche leidet, mehr als ausgleichen. Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund 13 Prozent zugelegt, obwohl auf Dreijahressicht noch ein Kursverlust von mehr als 60 Prozent zu verzeichnen ist.
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