Kurz zusammengefasst:
  • Neue Kooperation mit Repkon USA
  • Fortschritte bei internationalen U-Boot-Projekten
  • Arbeitskampf in australischer Werft
  • Beteiligung an modernem Kampfjet-Programm

BAE Systems und Repkon USA haben am 25. März 2025 eine Absichtserklärung (MoU) zur gemeinsamen Entwicklung und Herstellung fortschrittlicher Munition unterzeichnet. Die Kooperation zielt darauf ab, Reichweite, Präzision und Gesamtleistung von Munition zu verbessern und damit auf die steigende globale Nachfrage nach modernen Verteidigungslösungen zu reagieren. Die Aktie des britischen Rüstungskonzerns schloss gestern bei 19,20 Euro und liegt damit trotz eines Wochenrückgangs von 4,93% im Jahresvergleich noch 17,51% im Plus.

Ende März sicherte sich BAE Systems zudem einen Vertrag mit der US-Armee zur Weiterentwicklung der Bradley-Kampffahrzeuge. Am 19. März fand die Kiellegung für das erste U-Boot der britischen Dreadnought-Klasse statt, ein nuklear angetriebenes ballistisches Raketen-U-Boot. An der Zeremonie nahmen der britische Premierminister Keir Starmer und Verteidigungsminister John Healey teil, was die Bedeutung dieses Meilensteins für die kontinuierliche Abschreckungsfähigkeit Großbritanniens auf See unterstreicht.

AUKUS-Projekt und Arbeitskräfteentwicklung

BAE Systems macht erhebliche Fortschritte beim AUKUS-U-Boot-Projekt, einer Zusammenarbeit zwischen Australien, Großbritannien und den USA. Trotz globaler Unsicherheiten bleibt das Unternehmen diesem trinationalen Projekt verpflichtet und investiert in Kapazitätsausbau und Widerstandsfähigkeit. Das Programm umfasst Mitarbeiterschulungen und Designverbesserungen, wobei die Werft in Adelaide Erfahrungen aus US-amerikanischen und britischen Einrichtungen übernimmt. Dies spiegelt sich in der beeindruckenden Kursentwicklung wider, da die Aktie aktuell 40,67% über ihrem 52-Wochen-Tief vom Januar liegt und den 200-Tage-Durchschnitt um 22,71% übertrifft.

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In der australischen Werft von BAE Systems, die mit dem Bau der Hunter-Klasse-Fregatten beauftragt ist, sind die Arbeiter allerdings in einen Arbeitskampf wegen Lohnstreitigkeiten verwickelt. Die Gewerkschaften fordern eine Lohnerhöhung von 30% und verweisen auf erhebliche Gehaltsunterschiede im Vergleich zu Mitbewerbern. Diese Auseinandersetzung könnte zu Verzögerungen im Schiffbauprogramm führen.

Engagement im Global Combat Air Programme

BAE Systems ist aktiv am Global Combat Air Programme (GCAP) beteiligt, einem gemeinsamen Projekt mit Japan und Italien zur Entwicklung eines Kampfjets der nächsten Generation. Das Projekt zielt darauf ab, bestehende Flugzeuge wie den Eurofighter Typhoon und Japans F-2 zu ersetzen. Der neue Jet soll voraussichtlich bis 2035 in Dienst gestellt werden. Gleichzeitig führt BAE Systems Gespräche mit japanischen Unternehmen über eine Zusammenarbeit bei Drohnen für Kampfflugzeuge.

Die europäische Verteidigungsindustrie erlebt derzeit einen deutlichen Aufschwung, angetrieben durch erhöhte Militärausgaben und Modernisierungsbestrebungen. Als größter Rüstungshersteller Europas verzeichnet BAE Systems beachtliche Gewinne, die auf zunehmende globale Bedrohungen und die NATO-Forderung nach höheren Verteidigungsausgaben zurückzuführen sind. Diese Trends dürften anhalten und die Marktdynamik sowie Investitionsmöglichkeiten beeinflussen, was sich in der starken Kursentwicklung von 21,18% im letzten Monat widerspiegelt.

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