Apple-Aktie: Noch höher!

Der Technologiegigant kämpft mit Kursrückgängen unter der 200-Tage-Linie, während SpaceX die Satellitenkommunikationsstrategie des Konzerns zu blockieren versucht.

2 Min. Lesezeit
Kurz zusammengefasst:
  • Kursnotierung unterhalb wichtiger Widerstandslinie
  • Anziehungspunkt für Short-Seller
  • Satellitenkommunikation als Zukunftsstrategie gefährdet
  • Mögliche Abhängigkeit von SpaceX-Infrastruktur

Im aktuellen Handel in New York konnte die Aktie von Apple leicht um +0,63 % zulegen und sollte bei rund 224,50 USD schließen. Erneut lag der Schlusskurs klar unter der 200-Tage-Linie und damit im rückschlagsgefährdeten Bereich. Der charttechnisch wichtige Durchschnitt verläuft aktuell bei rund 230 USD.

Charttechnik: Eine Einladung für Leerverkäufer

Wenn eine Aktie wie Apple unterhalb der 200-Tage-Linie notiert, ist das für viele Marktteilnehmer ein klares Zeichen für technische Schwäche. Dass dann viele Investoren solche werte nicht kaufen, ist nur ein Teil des Problems. Zusätzlich „stürzen“ sich Leerverkäufer mit Vorliebe auf solche Werte und tragen durch die Verkäufe geliehener Aktien durch einen Überhang an Angebot zu weiteren Kursverlusten bei. Die Aktie von Apple ist ein solcher Wert, der sich neben fundamentalen Problemen mit diesen Marktteilnehmern „herumschlagen“ muss.

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Space X „spuckt in die Suppe“

Apple arbeitet seit Jahren daran, seine iPhones auch außerhalb bestehender Mobilfunknetze kommunikationsfähig zu machen. Hier möchte man über Satelliten arbeiten. Bereits das iPhone14 kann Notrufe über Satellit absetzen. Mit dem iOS18 soll auch die reguläre Kommunikation im Bedarfsfall darüber ablaufen. Schon im Jahr 2022 hat Apple 450 Millionen USD in den Aufbau seiner Satelliteninfrastruktur investiert. Globalstar, ein US-amerikanisches Unternehmen, das weltweite Sprach- und Datenkommunikation über ein eigenes Satellitennetzwerk anbietet, wurde hier ein wichtiger Partner. Im November erweiterte Apple die Partnerschaft und erwarbv20 Prozent an Globalstar. SpaceX versucht hier nun Apple massiv zu behindern. Man drängt die US-Regulierungsbehörden, dem von Apple unterstützten Anbieter Globalstar keine erweiterten Frequenznutzungsrechte zu gewähren. Musk, dem SpaceX gehört, hat aufgrund seiner engen Verflechtung mit der US-Regierung durchaus gute Chancen, dass im Sinne von SpaceX entschieden wird. Das würde eine von Apple nicht gewollte Abhängigkeit von SpaceX bedeuten, wenn das Unternehmen seine Satellitenpläne fortsetzt.

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