Amazon-Aktie: 39 Millionen!
Der Technologieriese kämpft mit schwacher Kursentwicklung seit Jahresbeginn und steht vor kritischen Unterstützungslinien bei gleichzeitigem Mangel an positiven Impulsen.
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- Schwache Jahresperformance von -7,41%
- Notierung unterhalb wichtiger Durchschnitte
- Kritische Unterstützung bei 200-Tage-Linie
- Negative Nachrichtenlage belastet Kursentwicklung
Einen bislang kleinen Gewinn verbucht die Aktie von Amazon am Mittwochabend. Die Notierungen sind um 0,5 % gestiegen. Immerhin. Damit ist die Aktie auch in der EU oder in der Euro-Zone wieder auf über 200 Euro gelangt bzw. bleibt dort. Intraday war es zuletzt sogar fast unter die markante Linie gegangen. Die ersten positiven Signale in der aktuell schlicht schwachen Entwicklung sind damit bereits zu sehen. Die Amazon-Aktie wird allerdings auch davon abhängen, wie heute Abend die Stimmung rund um Nvidia ausfällt. Nvidia meldet seine Quartalszahlen zum 4. Quartal 2024. Daran hängt auch die Stimmung in der gesamten Chip- und KI-Branche.
Amazon: Es sieht nicht mehr ganz so gut aus
Generell wird die Aktie heute sicher auch durch eine Meldung aus Indien gebremst. Die wird sich ggf. auch erst morgen an den Märkten bemerkbar machen. Ein indisches Gericht hat den US-Konzern dazu veruteilt, 39 Millionen Dollar aus einer Schadenersatzklage zu zahlen. Die genauen Erwartungen sind zwar nicht bekannt, aber wahrscheinlich ist, dass diese Summe von Amazon schon eingepreist worden ist.
Insgesamt ist nach den bisherigen -4,2 % im laufenden Jahr dennoch der Wurm etwas drin. Denn die Notierungen sind derzeit unter den meisten kurzfristigen Trend-Linien gelandet. Die Aktie hat den GD20 wie auch den GD38 zunächst verfehlt. Die Indikatoren zeigen inzwischen eher nach unten denn nach oben.
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Auf der anderen Seite steht der Umstand, dass die Aktie sich wie oben beschrieben oberhalb der Marke von 200 Euro hält. Heute konne sie damit auch den GD100 verteidigen, die mittelfristig wohl wichtigste Trendlinie. Mustergültig kletterte der Titel ausgehend von einer Berührung dieser Linie wieder aufwärts.
Insgesamt zeigen sich die Märkte jedoch noch zu enttäuscht von den vergangenen Ereignissen. Dazu zählt der Umstand, dass ein Prozess gegen Nokia verloren worden war. Zudem hätte heute die nächste Version von Alexa, dem Sprachassistenten kommen sollen. Die Nachfolgeversion blieb noch aus. Deshalb ist im Gesamtbild nun höchste Wachsamkeit gefordert.
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