Airbus-Aktie: Attacke!

Der europäische Luftfahrt- und Verteidigungskonzern verzeichnet bedeutende Fortschritte im zivilen Sektor mit neuen Aufträgen und steigert seine Produktionskapazität.

Kurz zusammengefasst:
  • Milliardenvertrag für 70 A320Neo-Flugzeuge
  • Fertigungszahlen steigen deutlich an
  • Innovative Drohne ohne US-Komponenten entwickelt
  • Aktienperformance bleibt trotz Erfolgen verhalten

Die Aktie von Airbus weiß bislang in ihrer Performance nicht zu überzeugen. So steht auf Sicht der vergangenen 12 Monate ein Minus von rund 3% zu Buche. Das ist überraschend. Denn Airbus ist nicht nur ein Luft- und Raumfahrtunternehmen, sondern auch der zweitgrößte Rüstungskonzern Europas. Hier würde man aufgrund der gigantischen Aufrüstung in Europa deutliche Kurssteigerungen erwarten dürfen. Aber auch im zivilen Bereich gibt es hervorragende Nachrichten.

Milliardenauftrag aus Singapur

Die Flugzeug-Leasinggesellschaft BOC Aviation aus Singapur hat einen  Großauftrag bei Airbus aufgegeben. Dabei handelt es sich um 70 Maschinen aus der A320Neo-Familie, teilte der Konzern am Montag mit. Nach Angaben von BOC sollen die Maschinen bis 2032 ausgeliefert werden. Das Auftragsvolumen liegt bei satten 3,5 Milliarden Euro, wie inoffiziell bekannt wurde. Weder Airbus noch BOC sind gewillt, hier die Zahlen auf den „Tisch zu legen“.

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Produktion kommt wieder in Schwung

Nach noch unbestätigten Informationen soll Airbus in diesem März 70 Flugzeuge ausgeliefert haben. Nach Branchenkennern ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass die Produktion wieder in Schwung kommt. Auch das sind gute Nachrichten aus dem zivilen Bereich.

Neue Drohne entwickelt

Im Rüstungsbereich kann Airbus ebenfalls mit Erfreulichem aufwarten. Das Unternehmen hat eine neue kostengünstige Drohne entwickelt. Besonders interessant: Dieser unbemannte Flugkörper kommt amerikanische Komponenten aus. Diese Tatsache ist wichtig. Denn die USA erweisen sich immer weniger als verlässliche Verbündeter und damit auch Lieferant von Rüstungsgütern. Bereits in der Ukraine haben die Amerikaner bereits ausgelieferte Waffensysteme aus der Ferne deaktiviert. Da ist es zu erwarten, dass eine Drohne ohne US-Teile durchaus Interesse finden wird. Und das wäre hier hilfreich.

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